Mitteldeutsche Zeitung: zu Trisomie-Entscheidung
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vom Tisch gewischt werden. Sie argumentieren, dass der Druck auf die
Eltern immer größer wird, ihren ungeborenen Nachwuchs komplett
durchleuchten zu lassen, damit ja kein von der Norm abweichendes Kind
auf die Welt kommt. Es gibt aber nicht nur das Recht auf Wissen,
sondern auch das Recht auf Nichtwissen. Aber es wird für Eltern
immer schwerer, dieses auch wahrzunehmen oder eine bewusste
Entscheidung für behindertes Kind zu treffen. Die Lösung kann nicht
sein, diejenigen in ihren Rechten zu beschneiden, die sich im Fall
der Fälle gegen ein behindertes Kind entscheiden würden.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 22.03.2019 - 18:52 Uhr
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