NOZ: Lindner: FDP will CO2 in allen Sektoren einen Preis geben
ID: 1708017
Preis geben
FDP-Chef fordert Anreize, um CO2 zu vermeiden - Grüne für
"Mindestpreis von 40 Euro pro Tonne"
Osnabrück. FDP-Chef Christian Lindner hat sich in die Debatte über
eine Klimagas-Abgabe eingeschaltet, damit Deutschland seine
Klimaschutzziele erreichen kann. "Die FDP will CO2 überall, in allen
Sektoren, einen Preis geben", sagte Lindner der "Neuen Osnabrücker
Zeitung". Stiegen die Kosten, dann würden "Verbraucher und Firmen
versuchen, CO2 zu vermeiden. Dies fördert Innovationen und neue
Technologien", sagte der FDP-Chef.
Allerdings setze die FDP "nicht auf eine neue Steuer, die bloß
Begehrlichkeiten beim Finanzminister weckt", fügte er hinzu.
"Zentrales Instrument" sei der Handel mit Klimazertifikaten, bei dem
die Politik bestimme, wie viel Treibhausgas insgesamt noch
ausgestoßen werden dürfe. Durch das Löschen von Zertifikaten
entstünden dann Anreize zur CO2-Vermeidung. "Soziale Unwuchten und
Planwirtschaft wollen wir vermeiden", betonte Lindner und forderte:
"Die Milliarden aus dem Verkauf solcher Verschmutzungsrechte sollten
nicht in den Staatshaushalt fließen, sondern an die Bürger ausgezahlt
werden - und zwar pro Kopf, als Klimadividende."
Grünen-Chefin Annalena Baerbock präzisierte in der "NOZ" die Pläne
der Ökopartei für eine CO2-Abgabe: "Wir schlagen einen Mindestpreis
für CO2 von 40 Euro pro Tonne vor. Die Einnahmen aus der
CO2-Bepreisung wollen wir den Verbrauchern in Form eines
Energiegeldes zurückgeben", sagte sie. "Damit werden gerade die
Haushalte mit einem geringeren Einkommen gestärkt, die tendenziell
einen geringeren ökologischen Fußabdruck haben."
Umweltschädliches Wirtschaften müsse "endlich seinen Preis haben",
um die Technologien von morgen zu entwickeln, sagte Baerbock weiter.
Wenn Wirtschaftsminister Peter Altmaier eine CO2-Bepreisung in dieser
Legislaturperiode verhindere "und lieber Strafzahlungen an die EU
wegen Verfehlung der deutschen Klimaziele in Kauf nimmt, ist das das
Gegenteil von einer zukunftsweisenden Wirtschaftspolitik", warnte die
Grünen-Chefin. "Nicht ohne Grund fordern selbst große Teile der
Wirtschaft einen Preis für CO2."
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Datum: 26.03.2019 - 01:00 Uhr
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