Westfalen-Blatt: Kommentar zum Pflege-Netzwerk in Ostwestfalen-Lippe
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Gute-Pflege-Region OWL? Man mag sich über den Titel lustig machen.
Aber eine gute Sache braucht nun mal einen einprägsamen Namen.
Der gute Name beantwortet allerdings noch nicht die Frage, was ein
regionales Netzwerk überhaupt dazu beitragen kann, die Pflege zu
verbessern. Schließlich werden Tarifverträge, vor allem aber die
Gesetze, die die Qualität der Pflege und die Situation der
Beschäftigten regeln, anderswo gemacht. Insofern ist es zu begrüßen,
dass sich mit Andreas Westerfellhaus und André Kuper auch zwei
führende Vertreter von OWL in der Bundes- und Landespolitik als
Pflegebotschafter zur Verfügung stellen. Da kann man davon ausgehen,
dass sie die Anliegen aus dem Netzwerk auch nach Düsseldorf und
Berlin tragen werden.
Dessen ungeachtet gibt es eine Aufgabe, für die OWL Motor und
Fahrwerk zugleich sein kann: die Schaffung von Ausbildungsplätzen und
die Motivierung Jugendlicher, in der Pflege Beruf und Berufung zu
finden. Gelingt dies, sind alle anderen Verbesserungen leichter
durchzusetzen.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Kerstin Heyde
Telefon: 0521 585-261
k.heyde@westfalen-blatt.de
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Datum: 03.04.2019 - 21:00 Uhr
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