Westfalen-Blatt: Kommentar zu Straßenausbaubeiträgen in NRW

Westfalen-Blatt: Kommentar zu Straßenausbaubeiträgen in NRW

ID: 1711273
(ots) - Es ist nicht zu erwarten, dass die schwarz-gelbe
Landesregierung die Straßenausbaubeiträge in Nordrhein-Westfalen
einstampft - trotz der massiven Gegnerschaft. Immerhin hat der Bund
der Steuerzahler NRW eigenen Angaben zufolge mittlerweile mehr als
402.000 Unterschriften gesammelt.

Sicherlich ist der offenkundige Erfolg der Volksinitiative auf
eine gehörige Portion Populismus zurückzuführen. Symptomatisch: Als
in Bünde (Kreis Herford) im November hunderte Demonstranten auf die
Straße gingen, liefen die Vertreter des Steuerzahlerbundes vorneweg -
und skandierten fleißig mit, als die Bürger ins Rathaus einzogen. Das
kann man kritisieren. Was aber nicht vergessen werden darf:
Populismus funktioniert immer dann besonders gut, wenn er auf Angst
trifft. Und genau die dürfte ein Großteil der Unterzeichner spüren.
Die Angst, dass eines Tages ein Gebührenbescheid ins Haus flattert,
der die eigenen finanziellen Möglichkeiten weit übersteigt. Die
Angst, plötzlich selbst zu einem der vielen Fälle zu werden, in denen
die Kostenbeteiligung willkürlich und ungerecht erscheint. Das sollte
im Düsseldorfer Landtag niemand vergessen.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Kerstin Heyde
Telefon: 0521 585-261
k.heyde@westfalen-blatt.de

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell


Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Westfalen-Blatt: Kommentar zum Pflege-Netzwerk in Ostwestfalen-Lippe BERLINER MORGENPOST:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.04.2019 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1711273
Anzahl Zeichen: 1496

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bielefeld



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 505 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Kommentar zu Straßenausbaubeiträgen in NRW"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalen-Blatt (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

WESTFALEN-BLATT - Till Brönner: "Nichts aus Corona gelernt" ...
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un

34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder

NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in


Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt


Westfalen-Blatt: Kommentar zum Pflege-Netzwerk in Ostwestfalen-Lippe ...
Kommt nach dem Gute-Kita-Gesetz jetzt die Gute-Pflege-Region OWL? Man mag sich über den Titel lustig machen. Aber eine gute Sache braucht nun mal einen einprägsamen Namen. Der gute Name beantwortet allerdings noch nicht die Frage, was ein regionales Netzwerk überhaupt dazu beitragen kann, d

Westfalen-Blatt: Kommentar zur deutschen Verteidigungspolitik ...
Die politischen Umstände, unter denen die Nato 1949 gegründet wurde, kennen die meisten nur noch aus den Geschichtsbüchern. 40 Jahre später glaubten dann viele nicht nur an »das Ende der Geschichte«, sondern auch daran, dass die Nato überflüssig geworden sei. Der Fall der Mauer, der Zerf

FZ: Kein Jubel zum Jubiläum Kommentar der "Fuldaer Zeitung" (Mittwochausgabe) zur Nato: ...
Keine Partylaune zum 70-jährigen Bestehen der Nato, im Gegenteil: Das Bündnis steckt tief in der Krise, und daran ist auch Deutschland schuld. Der erste Nato-Generalsekretär, der britische Lord Hastings Lionel Ismay, soll nach der Bündnisgründung in einer angeregten Gesellschaft die Aufgabe

Neue Westfälische (Bielefeld): In OWL kämpft ein neues Netzwerk für eine Ausbildungsoffensive Wertschätzung gegen den Pflegenotstand Carolin Nieder-Entgelmeier ...
Ein Blick in die Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dieses Landes zeigen, dass es genau dort, wo sich der Wohlstand einer Gesellschaft zeigen müsste, an Personal fehlt. Der Mangel an Erziehern, Lehrern, Ärzten und Pflegekräften war absehbar und trifft uns nun alle.


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z