Bayernpartei: Vorstoß aus dem EU-Parlament zu Produktnamen ist Aktionismus unterbeschäftigter Bürokraten
ID: 1712390
kommt die Forderung, angeblich verwirrende Produktnamen für
vegetarische Produkt zu verbieten. Namen wie "Veggie-Burger" oder
"Tofuwürstel" soll es nicht mehr geben, da dies Verbraucher an
Fleisch erinnere und damit verwirre. Ähnliches gibt es übrigens
bereits für Milchprodukte.
Für die Bayernpartei ist dies ein klassischer Fall von Aktionismus
unterbeschäftigter Bürokraten. Mit derartiger Regulierungswut wird
doch im Endeffekt nur die EU-Verdrossenheit weiter befördert.
Entsprechend auch der Kommentar des Bayernpartei-Spitzenkandidaten
zur Europawahl, Florian Weber: "Es gibt Dinge, die muss man nicht
regeln. Und dann sollte man es auch lassen.
Die EU behandelt ihre angeblich mündigen Bürger wie unmündige
Kleinkinder. Niemand glaubt, dass ein "Veggie-Burger" aus einem
Veggo-Saurus gemacht wird. Oder Erdnussbutter aus der Milch
Erdnuss-fressender Kühe.
Die EU handelt leider erneut nach dem Motto - hab ich keine
Probleme, mache ich mir welche. Brüssel sollte wirklich nur ganz
grobe Rahmenbedingungen festlegen und sich nicht um jedes Detail
kümmern, das vor Ort wesentlich besser oder - wie in diesem Fall -
gar nicht geregelt werden muss. Sollten mir die Bürger ihr Vertrauen
schenken und mich mit einem Mandat für das EU-Parlament ausstatten,
wäre dies eines meiner Hauptanliegen."
Pressekontakt:
Harold Amann, Landespressesprecher
Kontakt: Telefon (Voicebox) und Fax: +49 321 24694313,
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Datum: 08.04.2019 - 11:26 Uhr
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