Gauland: Warnung des Hochschulverbandes vor Denk- und Sprechverboten ist besorgniserregend
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Einschränkung der Meinungsfreiheit durch den Verlust der
Debattenkultur an den Universitäten gewarnt.
Dazu teilt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen
Bundestag, Alexander Gauland, mit:
"Die Warnung des Deutsche Hochschulverbandes vor Denk- und
Sprechverboten an den Universitäten ist besorgniserregend. Die freie
Lehre und Forschung an den Universitäten sowie der Wettstreit der
Meinungen ist eine Grundvoraussetzung für die demokratische
Gesellschaft. Wenn an Universitäten versucht wird, politische
Meinungen, die etwa vom linksgrünen Zeitgeist abweichen, durch
Proteste, Störungen oder gar Gewalt zu unterdrücken, gerät unsere
Demokratie in Gefahr.
Mich erinnert die Situation an die sechziger und siebziger Jahre,
als an den Universitäten schon einmal ein aggressives Klima gegen
politisch unliebsame Professoren und Meinungen herrschte und die
Freiheit der Wissenschaft in Gefahr war.
Doch nicht nur an den Hochschulen, sondern auch in der
Öffentlichkeit erleben wir derzeit eine zunehmende Verrohung der
Debattenkultur. Die Toleranz gegenüber anderen Meinungen sinkt und
ein ungehinderter politischer Meinungsstreit wird immer schwieriger.
Wir dürfen nicht zulassen, dass die Meinungsfreiheit durch
selbsternannte Meinungswächter eingeschränkt und unsere Demokratie
schleichend zerstört wird. Weder an den Universitäten noch anderswo."
Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher
der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
Tel.: 030 22757225
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Datum: 12.04.2019 - 12:04 Uhr
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