neues deutschland: Kommentar zu den Lese- und Schreibfähigkeiten in Deutschland
ID: 1718123
Fortschritte gemacht. Es gibt wohl weniger Menschen, die nur wenig
lesen und schreiben können. Das ist natürlich zu begrüßen.
Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) verbucht das Ergebnis einer
Studie der Uni Hamburg als Verdienst der Bundesregierung - die mit
dem Alphabetisierungspakt 2016 Mittel für die Forschung, Vernetzung
von Initiativen und eine Kampagne gegen die Stigmatisierung auf den
Weg gebracht hat. Doch damit alleine ist es freilich nicht getan. Es
bleibt eine gesellschaftliche Aufgabe, möglichst allen Menschen
Zugang zur Schrift zu ermöglichen. Dass dies keine leichte ist, zeigt
die nur geringe Annahme von Alphabetisierungskursen. Gerade einmal
41.018 Personen nahmen 2017 bundesweit daran teil. Die Gründe dafür
sind unterschiedlich. Es mag die Zeit fehlen oder die Scham ist groß.
Aber auch das Geld spielt bei manchen eine Rolle, denn die zumeist an
den Volkshochschulen angebotenen Kurse sind in der Regel nicht
kostenfrei. Die Hürden für eine Teilnahme sollten aber so niedrig wie
möglich gehalten werden, um diese ohnehin stigmatisierte
Personengruppe zu erreichen. Zweifellos wäre eine weiterhin
erfolgreiche Alphabetisierung auch ein gesellschaftlicher
Fortschritt. Denn viele Analphabeten drohen rasch in prekäre
Lebenslagen zu gerateen und damit in die Abhängigkeit von staatlichen
Transferleistungen.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.05.2019 - 17:48 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1718123
Anzahl Zeichen: 1743
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 491 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Kommentar zu den Lese- und Schreibfähigkeiten in Deutschland"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Der Tagesspiegel: Kampf gegen Rechts: Mehrheit der Bürger wünscht mehr Engagement der Regierung ...
Eine Mehrheit der Bundesbürger wirft der Regierung vor, zu wenig im Kampf gegen gewaltbereiten Rechtsextremismus zu tun. Zudem sehen rund zwei Drittel der Bundesbürger im Rechtsextremismus eine zunehmende Gefahr für die Demokratie in Deutschland. Das geht aus zwei am Dienstag veröffentlichten
Terminankündigung: Dr. Patrick Breyer auf dem Potsdamer Europafest am 09. Mai ...
Zum Europatag am 09. Mai findet am kommenden Donnerstag zum zweiten Mal das Postdamer Europafest [1] statt. Die Piratenpartei Brandenburg lädt alle Bürger herzlich dazu ein. Ein Schwerpunkt des bunten Straßenfestes ist in diesem Jahr die Europawahl am 26. Mai. Wann: Donnerstag, 09. Mai von 1
Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu "70 Jahre Grundgesetz" ...
Die Frankfurter Rundschau schreibt zum 70. Jahrestag der Verabschiedung des Grundgesetzes: Das institutionelle Gefüge, das die Verfassung vorgibt, ist stabil - jedenfalls wenn man unter Stabilität die funktionierende Routine versteht. Das allerdings sind zwar notwendige, aber keineswegs aus
Rheinische Post: Röttgen: Absage des Deutschland-Besuchs von Pompeo bezeichnend für das schlechte deutsch-amerikanische Verhältnis ...
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Norbert Röttgen (CDU), sieht die Absage des Deutschland-Besuchs von US-Außenminister Mike Pompeo als bezeichnend für das schlechte deutsch-amerikanische Verhältnis. "Selbst wenn es sich um unabweisbare Gründe für die Absage




