Mitteldeutsche Zeitung: zu Istanbul
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und er selbst nicht kandidiert, geht es doch vor allem um ihn. Kann
seine Partei die Bosporus-Metropole zurückerobern, in der vor 25
Jahren Erdogans politischer Aufstieg begann? Dann würde Erdogan seine
Macht erneut zementieren, nicht zuletzt dank der Seilschaften, über
die er in der größten Stadt der Türkei noch verfügt. Behauptet sich
indes auch im zweiten Durchgang der Oppositionskandidat Ekrem
Imamoglu, würde Erdogans Istanbuler Netzwerk zerschlagen. Dann
könnte Imamoglu bei der Präsidentenwahl 2023 für Erdogan zum
gefährlichen Kontrahenten werden.
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Hartmut Augustin
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Datum: 07.05.2019 - 18:52 Uhr
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