Rheinische Post: Kommentar: Uneinsüber die Hymne

Rheinische Post: Kommentar: Uneinsüber die Hymne

ID: 1719049
(ots) - Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow
hat wohl geahnt, welches Echo er mit seiner Kritik an der deutschen
Nationalhymne auslösen wird. Der Wunsch nach einer gemeinsamen Hymne
von Ost und West wird "nur für empörte Aufmerksamkeit sorgen", sagte
er unserer Redaktion. Er sollte recht behalten. Obwohl die Deutschen
noch immer zurückhaltend beim Bekunden nationaler Gefühle sind,
nehmen sie leidenschaftlich an der Debatte teil, ob die jetzige Hymne
die richtige für das vereinigte Deutschland sei. Da viele in
Ostdeutschland sich mit der Fallersleben-Hymne schwertun, wirft
Ramelow zu Recht Fragen auf. Und man muss sagen, Brechts Kinderhymne
wäre ein würdiger Text für ein gemeinsames Lied der Deutschen. Was
Ramelow unterschlägt, ist die geschichtliche Dimension. Ursprünglich
als Freiheitslied komponiert, wurde die Hymne von den Nazis
missbraucht. Aber sie steht auch für die Rückkehr der Demokratie,
nicht zuletzt für die Einheit. Während der WM 2006 war sie Ausdruck
der Freiheit. Wir sollten an ihr festhalten.

www.rp-online.de



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell


Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Rheinische Post: Kommentar: Systemfehler ausmerzen Rheinische Post: FDP-Generalsekretärin Teuteberg: Sollten uns auf 1848er Tradition der Nationalhymne besinnen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.05.2019 - 20:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1719049
Anzahl Zeichen: 1378

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 456 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Uneinsüber die Hymne"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Neue Westfälische (Bielefeld): Bundesregierung erleichtert Fachkräftezuzug Dringend benötigt Dirk Müller ...
Besser als ihr Ruf präsentiert sich die Bundesregierung. Dass sie durchaus in der Lage ist, geplante und vereinbarte politische Vorhaben auch umzusetzen, zeigt sie bei der von der Wirtschaft händeringend ersehnten Erleichterung des Zuzugs von Fachkräften aus dem Ausland. Wer entsprechend qual

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur ernüchternden Steuerschätzung ...
Für Alarmstimmung oder Hysterie besteht kein Anlass. Die hohen Milliardensummen, die jetzt als zukünftiger Fehlbetrag im Raum stehen, sind zwar durchaus beeindruckend. Es lohnt sich aber, in Erinnerung zu rufen, dass die staatlichen Einnahmen im Zuge eines geringeren Wirtschaftswachstums nich

Mitteldeutsche Zeitung: zur Hymne ...
Ramelows These, dass vielen im Osten die Hymne fremd geblieben sei, mag stimmen. Gleichwohl war "Einigkeit und Recht und Freiheit" das, was zumindest die Mehrheit der Ostdeutschen 1990 wollte. Überdies ist eine Hymne immer kondensierte Geschichte. Und sie braucht eine Geschichte - zu

Mitteldeutsche Zeitung: zur EU ...
Europa muss selbstbewusster, aber auch selbstsicherer auftreten. Spätestens ab dem Zeitpunkt, an dem US-Präsident Donald Trump deutlich gemacht hat, dass er einen protektionistischen Kurs fahren würde, hätte man begreifen müssen, dass die EU künftig auf sich selbst gestellt ist - gestützt


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z