Pazderski: Streitschrift "Die Grünen endlich angreifen, statt sie hochzureden"
ID: 1728104
der Elite und üben die kulturelle Hegemonie aus. Doch über
Deutschlands Zukunft entscheidet keine CO2-Steuer, keine Biotonne,
kein Radfahrweg und kein Verbot von Fleisch, sagt AfD-Bundesvize
Georg Pazderski:
"Unsere Zukunft wird sich daran entscheiden, ob wir in einer Welt
mit unserem Wissen und unseren Produkten bestehen, in der mit
Aufkommen Chinas der Wettbewerb zunehmend schärfer wird. Die
deutschen Grünen repräsentieren schon in der EU und erst recht
weltweit eine kleine, soziale, ökonomische, geografisch begrenzte
Insel der Seligen. In der vermutlich mindestens 70-köpfigen neuen
grünen Europafraktion kommen ganze drei Grüne aus Mittel- und
Osteuropa, dafür 21 aus Deutschland. Wie Merkels Grenzöffnung wird
grüne Klimapolitik die EU weiter spalten."
Das vollständige Papier finden Sie hier: http://ots.de/IK3TuK
Mit der aktuellen Entwicklung eröffnet sich für die AfD ein großes
Betätigungs- und Profilierungsfeld. Es geht um klare Abgrenzung von
den Grünen, nicht um Nivellierung der Gegensätze oder Anpassung an
gängige Meinungen aus dem linksliberalen Milieu. "Kontra" muss das
Leitmotiv sein, denn Grünen und AfD sind die beiden Pole der
gesellschaftspolitischen Debatte. Die Themen für die AfD liegen auf
der Hand, so Georg Pazderski:
"Nein zu immer mehr EU, zur Vergemeinschaftung von immer mehr
Politikbereichen in Brüssel, wo die Interessen von wenigen
Bürokraten, einer Handvoll von Politikern und 25.000 Lobbyisten mehr
Gewicht haben als die Stimmen von 427 Millionen Wahlberechtigten. Die
AfD steht für deutsche Interessen, statt für Brüsseler Eskapaden.
Nein zum verkrüppelten grünen Demokratieverständnis, das unter dem
verlogenen Leitmotiv von "diversity" sich anmaßt zu entscheiden, wer
das Recht auf Meinungs-, Versammlungs-, Forschungs- und
Vereinigungsfreiheit hat. Die AfD steht für Bürgerrechte für alle,
statt sie zu Gnadenrechten zu machen, über deren Gewährung eine
kleine Elite entscheidet.
Nein zur exklusiven Bedienung von immer neuen und immer kleineren,
dafür aber wohlorganisierten und lautstarken Interessengruppen.
Minderheiten dürfen selbstverständlich in einer Demokratie Schutz
erwarten, aber sie dürfen nicht die Mehrheit bevormunden,
diskriminieren und ausbeuten. Die AfD bleibt der Anwalt der kleinen
Leute, die hier bereits leben, und des Gemeinwohls.
Nein zum Irrweg des sog. Klimaschutzes, der auf der Basis
fragwürdiger Annahmen die falschen Akzente für Deutschlands Zukunft
setzt und unsere Freiheit, unseren sozialen Zusammenhalt und unseren
Wohlstand gefährdet, ohne wirklich den weltweiten Klimawandel
aufhalten zu können. Ein klares Ja zum Umweltschutz."
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Datum: 11.06.2019 - 12:26 Uhr
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