Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Debatteüber Kanzlerkandidatur
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gewöhnen zu müssen, ohne Angela Merkel an der Spitze in den Wahlkampf
zu ziehen. Die eiskalte Schulter, die die parteientrückte
Endzeit-Kanzlerin ihrer gerupften CDU bei der Europawahl gezeigt hat,
lässt die Vermutung zu, dass der Wechsel an die Parteispitze für
einen stattlichen Teil der Wählerschaft durchaus gewöhnungsbedürftig
ist. Ganz so reibungslos, wie man es sich in der CDU reichlich naiv
vorgemacht hat, wird die Verteidigung des Kanzleramts mit einem
neuen Kandidaten oder Annegret Kramp-Karrenbauer jedenfalls nicht.
Noch hält die Vorsitzende kein mitreißendes Rezept bereit, wie die
CDU angeschlagen auf eine frische ökopopulistische Begeisterung
reagieren soll.
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Datum: 11.06.2019 - 21:21 Uhr
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