Weser-Kurier: DFL-Präsident Rauball lehnt Fonds für Polizeikosten ab
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Fußball-Liga (DFL), hat vor dem Beginn der Innenministerkonferenz am
Mittwoch die Ablehnung seines Verbandes gegenüber einem bundesweiten
Fonds für die Kosten von Polizeieinsätzen bei Hochrisikospielen
bekräftigt. "DFL, DFB und Clubs engagieren sich seit Jahren mit
großem Aufwand, persönlichem Engagement und Millionen-Beträgen für
Prävention und Sicherheit. Die öffentliche Sicherheit aber mit einem
Preisschild zu versehen, ist der falsche Weg", schreibt Rauball in
einem Gastbeitrag im WESER-KURIER. "Die Regelung des Bremischen
Gebühren- und Beitragsgesetzes zur Verrechnung von Polizeikosten löst
weder gesellschaftliche Gewalt-Probleme, noch hilft sie dabei, in
Zeiten von Personalmangel die Einsatzstunden von Polizistinnen und
Polizisten zu reduzieren." Rauball spricht sich im Kampf gegen
Fußball-Gewalt in dem Gastbeitrag für "Stadionallianzen" aus.
Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) wird auf der
Innenministerkonferenz in Kiel einen Fonds vorschlagen, in den die
DFL und ihre Mitgliedsvereine 35 bis 40 Millionen Euro einzahlen
sollen. Das Geld soll für Polizeikosten bei Fußballbundesligaspielen
verwendet werden. Bremen hatte als erstes Bundesland der DFL die
Kosten eines Hochrisikospiels in Rechnung gestellt. Die DFL klagte
dagegen vor dem Bundesverwaltungsgericht, erlitt jedoch im März eine
Niederlage.
Den ganzen Gastbeitrag von Reinhard Rauball lesen Sie hier: https:
//www.weser-kurier.de/sport_artikel,-die-dfl-lehnt-einen-wie-auch-imm
er-gearteten-bundesweiten-fonds-ab-_arid,1836699.html
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Datum: 12.06.2019 - 05:45 Uhr
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