Rheinische Post: CDU-Innenexperte Schuster will gefährliche Familien konsequenter ausweisen
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nach der mutmaßlichen Vergewaltigung einer jungen Frau durch fünf
Kinder in Mülheim an der Ruhr auf rechtliche Schritte gegen die
Familien der Tatverdächtigen. "Verhalten sich die Eltern so, dass sie
Taten ihrer Kinder begünstigen, muss die gesamte Familie zur Ausreise
gezwungen werden können, wenn sie eine schwere Gefahr für die
öffentliche Sicherheit darstellen", sagte Schuster der Düsseldorfer
"Rheinischen Post" (Freitag). "Eine Ausweisung straffällig gewordener
EU-Bürger ist nur unter stark eingeschränkten Voraussetzungen
möglich", sagte Schuster, fügte aber hinzu: Wenn Kinder die Täter
sind, müsse das Familienumfeld genau geprüft werden. Die
Tatverdächtigen im Fall Mülheim sind zwischen zwölf und 14 Jahren
alt, alle stammen aus Bulgarien. Schuster betonte, dass niemand
Kinder ausweisen oder ins Gefängnis schicken wolle. "Doch die
Konsequenzen müssen bei schweren Verbrechen wie einer Vergewaltigung
hart und spürbar sein", so der Innenpolitiker.
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Datum: 12.07.2019 - 00:05 Uhr
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