Geflüchtete stärken die Altenpflege in NRW
ID: 1738856
Integrationsprojekt "Care for Integration" von bpa und apm bringt
dringend benötigte Pflegehelfer und Fachkräfte in die Altenpflege
Rund 70 gut ausgebildete Altenpflegehelferinnen und -helfer sowie
12 hochqualifizierte Fachkräfte - das ist die Bilanz des ersten
Jahrgangs im Integration- und Bildungsprojekt "Care for Integration",
mit dem der Bundesverband privater Anbieter soziale Dienste e.V.
(bpa) und seine Bildungstochter apm gGmbH in Nordrhein-Westfalen
geflüchtete Menschen in die Altenpflege integriert und für diese
qualifiziert hat. Nach zweieinhalb Jahren Projektlaufzeit konnten die
ersten Absolventinnen und Absolventen am heutigen 18. Juli 2019 bei
einer Abschlussfeier in Düsseldorf ihre Teilnahmezertifikate
entgegennehmen. Das Projekt wurde gefördert vom
Gesundheitsministerium NRW, der Bundesagentur für Arbeit und dem
Europäischen Sozialfonds.
"Dass in der Altenpflege jede zusätzliche Kraft mit offenen Armen
begrüßt wird, war uns von Anfang an klar. Dass wir es hier aber mit
so motivierten und engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu tun
haben, war ein großes Glück", sagt der nordrhein-westfälische
bpa-Landesvorsitzende Christof Beckmann. "Durch das Projekt haben
Geflüchtete eine echte Perspektive als Hilfs- oder Fachkraft in einer
der wichtigsten Branchen gefunden, die wir in Deutschland haben.
Damit finden sie einen wichtigen Platz in der Mitte der
Gesellschaft."
Bereits im vergangenen Jahr gingen erneut 120 geflüchtete Menschen
in einem zweiten Durchgang von "Care for Integration" an den Start.
In den eigens eingerichteten Kompetenzzentren an sieben
nordrhein-westfälischen Standorten der Pflegeschule apm wurden sie
parallel auf den nötigen Schulabschluss vorbereitet und als
Pflegehelferinnen und -helfer ausgebildet. Für dieses Jahr ist
bereits eine dritte Neuauflage geplant. Geflüchtete Menschen und
interessierte Ausbildungsbetriebe in der ambulanten und stationären
Pflege erhalten alle Informationen zum Projekt "Care for Integration"
in Düsseldorf, Köln, Duisburg, Heinsberg, Lippstadt und Bielefeld auf
der Homepage der apm: www.apm-deutschland.de oder per E-Mail unter
bewerbung@apm-nrw.de.
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 11.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon fast
1.700 in Nordrhein-Westfalen) die größte Interessenvertretung
privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland.
Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der
Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater
Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen
die Verantwortung für rund 335.000 Arbeitsplätze und circa 25.000
Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch
www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei
etwa 26,6 Milliarden Euro.
Pressekontakt:
Für Rückfragen: Norbert Grote, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle,
Tel.: 0211/311 39 30, www.bpa.de
Original-Content von: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.07.2019 - 12:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1738856
Anzahl Zeichen: 3504
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 378 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Geflüchtete stärken die Altenpflege in NRW"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit wirksamen Strategien sorgen private Pflegeeinrichtungen in Brandenburg für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden. Im Rahmen der Mitgliederversammlung der brandenburgischen Landesgruppe des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) wurden jetzt drei Gewinnerunternehmen des bund
"Tägliche Gefahr für die Versorgungssicherheit": Geplanter Bestandsschutz für Pflegeheime muss schnell kommen. ...
bpa fordert sofortige Umsetzung des Koalitionsvertrages, um Kapazitätsabbau in Pflegeheimen zu stoppen Der im Koalitionsvertrag der neuen baden-württembergischen Landesregierung festgeschriebene Bestandsschutz für Einrichtungen der stationären Pflege und Eingliederungshilfe muss schnell in konk
Feierliche Übergabe des Förderbescheides über rund 1,2 Millionen Euro für das Projekt ZAPF@DigitAl durch Sozialministerin Aminata Touré ...
Aminata Touré, Ministerin für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein und Iris Kröner, Landesdirektorin der AOK Nordwest übergaben auf dem Jahresempfang der Landesgruppe Schleswig-Holstein des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Di
Weitere Mitteilungen von bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Pazderski: Bundestag bunkert sich ein aus Angst vor den Folgen der eigenen Politik ...
Der erste stellvertretende Bundesvorsitzende der AfD, Georg Pazderski, kritisiert die Pläne des Bundestags für weitere Sicherheitsmaßnahmen am Reichstagsgebäude scharf: "Dass der Bundestag sich jetzt mit einem zehn Meter breiten Graben und 2,50 Meter hohen Zäunen auf dem Platz der Rep
"Fakten zum pflegerischen Bedarf müssen die Basis von Gesetzen sein" / bpa wirft der Landesregierung vor, die Konsequenzen aus der demografischen Entwicklung zu ignorieren ...
Die Menschen in Baden-Württemberg werden älter und deren Pflegebedarf steigt deutlich an, Familien sind überlastet und professionelle Pflegekräfte fehlen. Das Land ignoriert diese Fakten und den Handlungsbedarf zur demografischen Entwicklung, obwohl es für die Sicherstellung und Infrastruktu
ZDF-Politbarometer Juli 2019: Verhaltene Unterstützung für von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin / Deutliche Mehrheit für teurere Flugtickets (FOTO) ...
Am Dienstag wurde Ursula von der Leyen mit knapper Mehrheit zur EU-Kommissionspräsidentin gewählt. Auch in Deutschland ist diese Entscheidung umstritten. So finden es lediglich 41 Prozent aller Befragten gut, dass von der Leyen dieses Amt übernimmt, 35 Prozent finden das nicht gut und 20
Badische Zeitung: Rosinenpicken bringt nichts Kommentar von Jörg Buteweg ...
Einzelne Aspekte beim Klimaschutz herauszupicken, bringt nicht weiter. Der Energieverbrauch insgesamt muss erheblich teurer werden, damit weniger Kohle, Treibstoff, Heizöl, Erdgas verbrannt wird. Ob das über eine Steuer auf das Klimagas Kohlendioxid erreicht wird oder über ein Handelssystem, is




