Marie-Luise Dött: Wechselwirkungen zwischen Klima und Landwirtschaft ernst nehmen
ID: 1743547
Der Weltklimarat hat am heutigen Donnerstag seinen Sonderbericht
über Klimawandel und Landnutzung veröffentlicht. Dazu erklärt die
umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Marie-Luise Dött:
"Die Union begreift die Klimapolitik als internationale sowie als
gesamtgesellschaftliche Aufgabe auf nationaler Ebene. Mit dem
IPCC-Sonderbericht wird der Fokus u.a. auf die Folgen des
Klimawandels für die Landwirtschaft und die weltweite
Ernährungssicherheit gerichtet. Gerade die Landwirtschaft ist
einerseits vom Klimawandel betroffen, andererseits auch für den
Ausstoß von Treibhausgasen verantwortlich.
Auf internationaler Ebene müssen wir Lösungen finden, wie wir zu
einer nachhaltigen Flächennutzung kommen. Dem unkontrollierten
Abholzen des Regenwaldes muss Einhalt geboten werden. Wie wir den
Anbau von Biomasse nachhaltig gestalten können, haben wir in
Deutschland beispielsweise mit der
Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung gezeigt, die die Zerstörung
von schützenswerten Flächen ausschließt.
In Deutschland erarbeitet das Klimakabinett derzeit Maßnahmen, wie
auch im Landwirtschaftsbereich der Ausstoß von Treibhausgasen noch
weiter verringert werden kann. Neben dem Ziel der Koalition, den
ökologischen Landbau mittelfristig auf 20 Prozent der Fläche
auszuweiten, müssen wir uns auch damit beschäftigen, welche neuen
trockenresistenten Pflanzen angebaut werden können. Dafür brauchen
wir im Sinne der Ernährungssicherheit eine sachliche Debatte."
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Datum: 08.08.2019 - 11:07 Uhr
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