Saarbrücker Zeitung: Pro-Generika-Geschäftsführer Bretthauer hält neues Gesetz gegen Arznei-Engpässe für wirkungslos
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für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung ist nach
Einschätzung des Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes "Pro
Generika", Bork Bretthauer, keine Hilfe zum Abbau von
Versorgungsengpässen bei Medikamenten. "Notwendig wäre, dass
Krankenkassen für eine bestimmte Arznei mit mehreren Herstellern
Rabattverträge abschließen müssen, anstatt es nur bei einem zu
belassen. Wird es bei dem eng, könnten die anderen einspringen. Aber
dazu wurden die Kassen nicht verpflichtet", sagte Bretthauer der
"Saarbrücker Zeitung" (Montag-Ausgabe).
Bei den Engpässen handele es sich um wichtige Schmerzmittel, aber
auch um Medikamente gegen Bluthochdruck und Krebs. In einigen Fällen
fehlten Narkosemittel, daher mussten Operationen verschoben werden,
erläuterte der Verbandsfunktionär.
Das Problem bestehe darin, dass die Grundversorgung mit Generika,
die sich ohnehin bereits auf dem "denkbar niedrigsten Preisniveau"
befinde, unterfinanziert sei, meinte Bretthauer. So hätten die
politisch verordneten Rabattverträge zwischen Krankenkassen und
Herstellern zwar zu den gewünschten Einsparungen geführt, "aber eben
auch zu der Nebenwirkung, dass sich die Herstellung mancher Präparate
nicht mehr rechnet". In der Folge würden Unternehmen die Wirkstoffe
zum Beispiel in Asien kaufen statt in Europa, wodurch die
Lieferketten störungsanfälliger geworden seien, sagte Bretthauer.
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Datum: 26.08.2019 - 00:00 Uhr
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