BERLINER MORGENPOST: Enttäuschende Reaktion / Kommentar von Isabell Jürgens zum Mietendeckel
ID: 1747684
zum Mietendeckel, den die Verwaltung von Bausenatorin Katrin
Lompscher (Linke) ausgearbeitet hat. Sogar der Regierende
Bürgermeister meldete sich aus China zu Wort. Erkennbar wird in den
Aussagen zwar eine gewisse Distanz. Eine klare Absage an die von der
Senatorin erarbeiteten Mietobergrenzen, nach der etwa in Altbauten
nur sechs Euro zulässig sein sollen, findet sich darin nicht.
Besonders bei den Vertretern der SPD nicht. Keine Aussage dazu, ob
sie es eigentlich richtig finden, dass für Mieten in der Spandauer
Wilhelmstadt die gleichen Obergrenzen gelten sollen wie in den
Kudamm-Seitenstraßen. Oder ob sie es sozial gerecht finden, wenn vor
allem diejenigen profitieren sollen, die die hohen Mieten in
Prenzlauer Berg, in Charlottenburg oder Kreuzberg zahlen können -
während die angestammten Mieter längst an den Stadtrand verdrängt
wurden. Keine Aussage auch dazu, ob solche Radikal-Vorschläge nicht
dazu geeignet sind, die Existenz zahlloser Hausbesitzer zu gefährden,
die ihre Bankkredite weiterhin bedienen müssen.
Stattdessen ist in den Stellungnahmen der Regierungsvertreter vor
allem davon die Rede, dass es sich bei der Vorlage lediglich um einen
"Zwischenstand im Arbeitsprozess" handele, nicht um einen fertigen
Gesetzesentwurf. Doch dieser "Zwischenstand", an dem Lompschers
Verwaltung seit mehr als zwei Monaten arbeitet, soll bereits Ende
dieser Woche vorliegen. Es entsteht der Eindruck, dass sich vor allem
die SPD nicht traut, den Referentenentwurf, der weit über das im
Senat vereinbarte Ziel hinausschießt, zurückzuweisen. Zu tief
offenbar sitzt die Angst, am Ende stünde man als mieterfeindliche
Partei da. Die Berliner hätten eine klarere Antwort verdient.
Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST
Telefon: 030/887277 - 878
bmcvd@morgenpost.de
Original-Content von: BERLINER MORGENPOST, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.08.2019 - 21:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1747684
Anzahl Zeichen: 2165
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 704 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"BERLINER MORGENPOST: Enttäuschende Reaktion / Kommentar von Isabell Jürgens zum Mietendeckel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BERLINER MORGENPOST (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
"Berliner Morgenpost": Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben ...
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
"Berliner Morgenpost": Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben ...
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
Weitere Mitteilungen von BERLINER MORGENPOST
Allg. Zeitung Mainz: Unberechenbar / Reinhard Breidenbach zu Trump und G7 ...
Donald Trump nennt Angela Merkel eine "brillante Frau", will Deutschland besuchen, womöglich gar das pfälzische Kallstadt, wo sein Großvater geboren wurde. Der US-Präsident sagt ferner, er wolle sich vielleicht mit dem iranischen Präsidenten treffen, einem seiner Lieblingsfeinde.
Mitteldeutsche Zeitung: zu Timo Werner ...
Klarer Gewinner des Wechselpokers ist deshalb also Timo Werner, zweiter Sieger RB Leipzig und der Verlierer der FC Bayern. Der Rekordmeister setzte auf Werners Willen, dass er gegen ein stattliches Handgeld und hohes Gehalt ablösefrei kommen würde. Diese Praxis ging diesmal nicht auf, was all
Mitteldeutsche Zeitung: zu G 7 ...
Inwiefern nutzen aber Gespräche über den Iran ohne die Beteiligung Russlands, das seit der Krim-Annexion zu Recht aus dem einstigen G-8-Kreis ausgeschlossen wurde? Ebenso erscheinen Verhandlungen über den Schutz des Klimas und der Meere, die fortschreitende Digitalisierung sowie die Handelsst
Mitteldeutsche Zeitung: zur Vermögenssteuer ...
Internationale Vergleiche sind schwierig, wenn man sich jeweils nur eine bestimmte Steuer herausgreift. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, kommt aber beim Blick auf die unterschiedlichen Arten der Vermögensbesteuerung zum Gesamtergebnis: Ka




