neues deutschland: Feministin Alyssa Ahrabare: Gewalt gegen Frauen muss als "machistischen Verbrechen" geahndet werden
ID: 1751271
mangelnde Bewusstsein in Frankreich, Gewalt gegen Frauen als
"machistischen Terror und Verbrechen gegen die Menschlichkeit" zu
sehen. "Mit 121 Toten im vergangenen Jahr gehört Frankreich zu den
Ländern in Europa, in dem die meisten Frauen durch die Hand ihres
Partners sterben. Vor allem wird Gewalt gegen Frauen bei uns oft noch
als Bagatelldelikt angesehen", kritisiert die Sprecherin der
Organisation "Osez le féminisme!" ("Wagt Feminismus!"). Im Interview
mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland"
(Montagsausgabe) fordert Ahrabare, dass die bestehenden Gesetze gegen
Gewalt gegen Frauen auch angewendet werden. "Schon bei der Polizei
finden viele Opfer wenig Hilfe und stoßen nur zu oft auf Ablehnung,
wenn sie Anzeige erstatten wollen", kritisiert die Feministein, die
eine bessere Schulung der Polizei für den Umgang mit diesem sensiblen
Thema fordert. Außerdem fordert sie spezialisierte Sondergerichte,
die im Schnellverfahren innerhalb von 48 bis 72 Stunden Urteile
fällen können und Betroffene so unterstützen. Notwendig sei dafür
Geld, aber auch ein Bewusstseinswandel, der ein Einstehen gegen
Gewalt an Frauen "zur Sache aller Franzosen macht".
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.09.2019 - 06:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1751271
Anzahl Zeichen: 1580
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 404 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Feministin Alyssa Ahrabare: Gewalt gegen Frauen muss als "machistischen Verbrechen" geahndet werden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Rheinische Post: AOK und Techniker Kasse lehnen Gassen-Plan zur Einschränkung der Arztwahl ab ...
Die gesetzlichen Krankenkassen lehnen den Vorschlag von Kassenärzte-Chef Andreas Gassen ab, höhere Beiträge für die freie Arztwahl zu verlangen. Der Chef der AOK Rheinland/Hamburg, Günter Wältermann, sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post": "Ich halte den Vorschlag für vo
Saarbrücker Zeitung: Dreyer pocht auf großzügige Grundrente - "Union muss sich bewegen" ...
Die kommissarische Vorsitzende der SPD, Malu Dreyer, hat sich für die großzügige Gewährung einer künftigen Grundrente ausgesprochen. "Eine Bedürftigkeitsprüfung, die den Kreis der Anspruchsberechtigten auf rund 100.000 Menschen reduziert, ist mit uns jedenfalls nicht zu machen. Da mus
Rheinische Post: Biesenbach bereitet Schließung von Anti-Extremismus-Zentrum vor ...
NRW-Justizminister Peter Biesenbach bereitet überraschend die Schließung des Zentrums für Interkulturelle Kompetenz (ZIK) vor. Das geht aus einem internen Schriftverkehr vor, der der Rheinischen Post (Montag) vorliegt. In dem Brief an ein Beiratsmitglied des ZIK schreibt Biesenbach: "Seh
Rheinische Post: Integrationsbeauftragte Widmann-Mauz: Arbeitsmarktintegration besser als erwartet ...
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), hat vier Jahre nach dem großen Zustrom von Flüchtlingen eine positive Bilanz ihrer Integration in den Arbeitsmarkt gezogen. "Die Entwicklung in den vergangenen vier Jahren ist deutlich besser, als es die Arbeits




