Stellungnahme der AfD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg zur dritten Kandidatur von Winfried Kretschmann zum Ministerpräsidenten
ID: 1752944
im Landtag von Baden-Württemberg die Ankündigung von Winfried
Kretschmann zur Kenntnis genommen, auch für die kommende
Legislaturperiode für das Amt des Ministerpräsidenten kandidieren zu
wollen. Für die AfD spielt es seit jeher keine Rolle, unter welcher
Regie die katastrophale Politik von Bündnis 90/Die Grünen in unserem
Bundesland vorangetrieben wird. Unabhängig vom derzeitigen
Ministerpräsidenten und zukünftigen Spitzenkandidaten tragen die
Grünen maßgebliche Verantwortung für eine vollkommen aus dem Ruder
gelaufene Landespolitik, die in ihrem Weltrettungswahn den
Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg massiv in Gefahr bringt, in
Größenordnungen Arbeitsplätze insbesondere im Automobilbau und der
Zulieferindustrie aufs Spiel setzt und zu einer weiteren Verarmung
weiter Teile der Bevölkerung beiträgt, die schließlich zwangsläufig
zu einer Spaltung der Gesellschaft führen muss. Unverhohlen droht
Kretschmann den Bürgern und der Wirtschaft mit Zumutungen und
Kollateralschäden, die das panische Vorantreiben der sogenannten
'Transformation' zur sogenannten 'Dekarbonisierung' zur Abfederung
des angeblich menschgemachten Klimawandels zwangsläufig nach sich
ziehen wird, und meint damit verklausuliert eine drastisch
gesteigerte Belastung eines Großteils der Bürger durch höhere
Verbrauchssteuern und Abgaben beispielsweise für Pendler und Flüge.
Die Menschen in Baden-Württemberg vor einer weiteren Zumutung - und
zwar einer dritten Amtszeit von Winfried Kretschmann und einer
weiteren Regierungsbeteiligung der Grünen, zu bewahren - wird in den
kommenden anderthalb Jahren eine der wichtigsten Aufgaben der AfD
sein. Wir werden alles in unserem Ermessen Stehende tun, um die
Bürger vor dem selbstgefälligen 'Landesgroßvater' zu schützen und
umsetzbare Alternativen aufzuzeigen. Allerdings liegt es letztlich in
der Verantwortung der Wähler, mit ihrer Stimmabgabe dafür Sorge zu
tragen, die Grünen in ihre Schranken zu weisen und damit zu
verhindern, dass weitere fünf Jahre in zunehmender parlamentarischer
Verkrustung verschenkt werden und dadurch der Anschluss an die
globale Entwicklung verschlafen wird. Mit entsprechenden
Wahlergebnissen hätte sich eine erneute Regierungsbeteiligung der
Öko-Ideologen und die gesamte mediale Aufregung um den zum Biedermann
reingewaschenen Alt-Maoisten ohnehin endgültig erledigt."
Bernd Gögel MdL
Vorsitzender der Fraktion der AfD im Landtag von Baden-Württemberg
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Datum: 12.09.2019 - 15:53 Uhr
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