Protschka: AfD steht fest an der Seite der deutschen Bauern
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Landwirte gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung. Insbesondere
das sogenannte Agrarpaket, die abermalige Verschärfung der
Düngeverordnung und das geplante Mercosur-Abkommen sorgen für Unmut.
AfD-Bundesvorstand Stephan Protschka ist auf der Zentralveranstaltung
in Bonn selber vor Ort, wo bis zu 10.000 Landwirte erwartet werden.
Zu den Protesten äußert er sich wie folgt:
"Ich bin heute auf der Kundgebung in Bonn, weil die AfD fest an
der Seite der deutschen Bauern steht. Die Stimmung in der
Landwirtschaft ist momentan sehr schlecht. Auf Druck der Umwelt- und
Naturschutzverbände werden von der Bundesregierung seit Jahren neue
Verbote und Auflagen verabschiedet, obwohl wir in Deutschland bereits
die höchsten Umwelt-, Tierschutz- und Verbraucherschutzstandards der
Welt haben. Diese Auflagen und Verbote erhöhen die Erzeugerkosten und
den bürokratischen Aufwand. Weil die Erzeugerpreise gleichzeitig zu
niedrig sind, werden immer mehr Bauern ökonomisch in die Ecke
getrieben. Viele kleine und mittlere Familienbetriebe werden letzten
Endes durch die Agrarpolitik der Bundesregierung zur Hofaufgabe
gezwungen.
Die AfD steht für eine bauernfreundliche Politik. Wir sind der
Meinung, dass der Bauernstand der beste Partner im Umweltschutz ist.
Wichtig ist, dass die Landwirtschaft wieder Planungs- und
Investitionssicherheit erhält. Momentan ist es so, dass die meisten
Bauern finanziell abhängig von Subventionen sind. Das muss sich
ändern. Landwirtschaft soll sich wieder lohnen. Was wir unbedingt
brauchen, ist mehr Akzeptanz und Wertschätzung für die Arbeit dieses
wichtigen Berufsstands.
Deshalb werden wir das bauernfeindliche Agrarpaket der
Bundesregierung ablehnen. Außerdem haben wir einen eigenen Antrag
eingereicht, der die heimische Landwirtschaft vor einer übereilten
Verschärfung des Düngerechts schützen wird. Das Mercosur-Abkommen
lehnen wir aus landwirtschaftlicher Perspektive ab und werden dazu
ebenfalls einen Antrag einreichen."
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Datum: 22.10.2019 - 12:57 Uhr
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