Bayernpartei: Irrweg Elektromobilität
ID: 1767440
Bevölkerung doch bitte endlich mehr (und zwar viel mehr!) auf die
Elektromobilität setzt. Doch bisher reagieren Otto und Susi Normalverbraucher
erstaunlich zurückhaltend, ja sogar bockbeinig auf die angeblich heilsbringende
Technologie.
Und die Politik reagiert, wie sie nun einmal reagiert: Nicht durch
Mit-Gutem-Beispiel-Vorangehen (zumindest ist von großflächigem Einsatz von
E-Autos in der Flotte des Bundestags wenig bekannt, dafür aber durchaus von
überdimensionierten PS-Schleudern). Die Politik versucht es wieder einmal mit
(wenig) Zuckerbrot und (viel) Peitsche. Kanzlerin Merkel verspricht eine Million
Ladestationen bis 2030. Es gibt Kaufanreize, die im Land Berlin
("Berlin-Förderung") sogar so weit gehen, dass bei Erwerb eines vergleichsweise
kleinen E-Autos der Käufer nur mehr Kosten für Versicherung und Strom hat.
Andererseits möchte man die Besitzer von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor durch
eine Reform der KFZ-Steuer massiv zur Kasse bitten - zusätzlich zur bereits
beschlossenen CO2-Steuer. Das Ganze gipfelt - wie so oft - in grünen
Verbotsphantasien, also den sattsam bekannten Champagner-Ökologen, die Familien
oder mittelständischen Betrieben am liebsten morgen ihr sauer erspartes Fahrzeug
verbieten wollen. Für die Bayernpartei zeigt sich, dass das Gespür der
Bevölkerung für solche Sachen wieder einmal erheblich besser ist, als das der
"hohen" Politik, die in ihrer Echokammer im eigenen Saft vor sich hin schmort
und von den Sorgen und Nöten der Leute kaum noch etwas mitbekommt. Auch für die
Bayernpartei ist das fast ausschließliche Setzen auf Elektromobilität ein
Irrweg.
Die Begründung durch den Landesvorsitzenden, Florian Weber: "Das beginnt doch
bei Materialien, die für diese Technologie benötigt werden und die unter zum
Teil menschenunwürdigen Bedingungen und mit erheblichen Folgeschäden aus der
Erde geholt werden. Das geht weiter über Elektrofahrzeuge, die bei einem Brand
in einen mit Wasser gefüllten Container verbracht werden müssen, weil sie nicht
aufhören zu brennen. Und das hört bei der Vorstellung eines Staus im Winter, bei
dem dann mehrere hundert entladene Fahrzeuge auf der Autobahn stehen und dann
einzeln mit einem Diesel-Aggregat wieder aufgeladen werden müssten, noch lange
nicht auf.
Auch der Bayernpartei ist bewusst, dass sich im Straßenverkehr vieles ändern
muss. Nach derzeitigem Stand sehe ich die reine E-Mobilität vielleicht als
Nischenlösung für Ballungsräume. Gerade in ländlichen Gebieten wird man andere
Lösungen, wie etwa Hybridfahrzeuge oder wasserstoffgetriebene Motoren brauchen."
Pressekontakt:
Harold Amann, Landespressesprecher
Kontakt: Telefon (Voicebox) und Fax: +49 321 24694313,
presse@bayernpartei.de
Bayernpartei, Landesgeschäftsstelle, Baumkirchner Straße 20, 81673
München
Original-Content von: Bayernpartei, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.11.2019 - 13:34 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1767440
Anzahl Zeichen: 3262
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 244 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bayernpartei: Irrweg Elektromobilität"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bayernpartei (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nach vorläufigen Zahlen liegt die Inflationsrate für Oktober bundesweit bei 10,4 Prozent, in Bayern sogar bei 11 Prozent. Dies ist der höchste Preisanstieg seit Jahrzehnen, genauer gesagt seit 1951. Hauptpreistreiber sind - neben den Energiekosten - die Ausgaben für Lebensmittel, für die die
Bayernpartei: Kuschelkurs gegen sogenannte Klima-Aktivisten beenden! ...
Derzeit kommen sie nicht aus den Schlagzeilen: Sogenannte Klima-Aktivisten. Sie kleben sich auf Straßen, beschmieren Kunstwerke beispielsweise mit Kartoffelbrei, Tomatensuppe oder Sahne. Und erfahren im Anschluss meist eine sehr milde Behandlung, so gibt es Richter, die hier eine Bestrafung ganz
Bayernpartei: Ausbau des Bundeskanzleramts unverzüglich stoppen! ...
Gestern hat der Bund der Steuerzahler sein aktuelles Schwarzbuch vorgestellt. Neben anderen, meist haarsträubenden Beispielen von Steuergeldverschwendung - die eine alte Forderung der Bayernpartei nach einer Amtshaftung aktueller denn je erscheinen lassen - wird auch der geplante Anbau an das Bun
Weitere Mitteilungen von Bayernpartei
Valentum Kommunikation auch international unterwegs ...
Von 9. bis 11. Oktober 2019 fand in Odessa der dritte Teil des Demokratiekurses „Dialog Bayern – Ukraine“ statt. Nach den ersten beiden Veranstaltungen in Deutschland, reiste ein Teil des Teams für politische Bildung von Valentum Kommunikation nun in die Ukraine. Das Bayerische Haus in Odessa
Rheinische Post: Neuer Kompromissvorschlag zur Grundrente aus der Union ...
Im Koalitionsstreit um die Grundrente hat der Chef der Arbeitnehmergruppe in der Unionsfraktion, Peter Weiß, einen neuen Kompromissvorschlag unterbreitet. Die geplante Höherwertung der Renteneinzahlungen von Geringverdienern solle nur bis zum Jahr 2014 gelten, dem letzten Jahr vor der Einführ
Rheinische Post: Zahl der Zugausfälle durch Böschungsbrände an Gleisen hat sich vervierfacht ...
Die Zahl der Zugausfälle durch zunehmende Böschungsbrände an den Gleisen der Deutschen Bahn hat sich 2018 im Vergleich zum Jahr 2014 mehr als vervierfacht. Zählte die Bahn 2014 noch 50 Zugausfälle durch Böschungsbrände, waren es im Jahr 2018 bereits 210. Das geht aus der Antwort der Bundesr
Mittelbayerische Zeitung: Verbitterung und Vergeltungswille. 30 Jahre nach dem Mauerfall ist im Osten Europas der Jubelüber den Triumph der Freiheit verklungen. Von Ulrich Krökel ...
Von dem bulgarischen Politikwissenschaftler Ivan Krastev stammt der Satz: "Michail Gorbatschow war naiv, Wladimir Putin ist es nicht." Der Kriegsherr im Kreml ist demnach ein besserer Stratege und Politiker, als es der Friedensnobelpreisträger und Erfinder der Perestroika je war. Zugle




