Ditib-Prüfung darf keine unendliche Geschichte werden
ID: 1767825
die Zusammenarbeit mit der umstrittenen Ditib-Gemeinde schnell zu beenden.
"Warum soll man weiter prüfen, wenn schon jetzt klar zu sein scheint, dass eine
weitere Zusammenarbeit keinen Sinn hat?", sagt der Landesbundvorsitzende Heini
Schmitt.
Das Kultusministerium sollte die Prüfung nicht zu einer unendlichen Geschichte
werden lassen. Zumal Kultusminister Alexander Lorz (CDU) angekündigt hatte, dass
die Prüfung bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sei. Der in der FAZ genannte
Grund "organisatorischer Schwierigkeiten" ist angesichts der innewohnenden
Brisanz aus Sicht des dbb Hessen kaum nachvollziehbar. Erst vor wenigen Wochen
hatte das ZDF aus einer Ditib-Moschee in Bad Vilbel berichtet. Demnach soll der
dortige Imam im Zusammenhang mit dem Konflikt in Syrien den "Märtyrertod
verherrlicht" haben. Wie das ZDF berichtete, geschah dies vor dem Freitagsgebet
(siehe Link unten).
Hintergrund ist die Kooperation, die das Land Hessen vor sechs Jahren mit der
Ditib eingegangen ist, um an allgemeinbildenden Schulen bekenntnisorientierten
Islamunterricht anbieten zu können. Schon damals sollen laut Bericht
Islamwissenschaftler vor einer Kooperation gewarnt haben. Sie warnten vor dem
Einfluss des türkischen Amtes für religiöse Angelegenheiten Diyanet. "Schon bei
diesen Warnungen hätte man damals sehr hellhörig werden müssen", sagt Heini
Schmitt. Zumal sich die politische Situation in der Türkei ja nicht entspannt zu
haben scheint.
Der dbb Hessen fordert daher, die Kooperation so schnell wie möglich zu beenden.
Das Land Hessen erprobt im laufenden Schuljahr an sechs weiterführenden Schulen
im Rahmen eines Schulversuches jeweils in den 7. Jahrgangsstufen die Einführung
des Schulfaches "Islamunterricht". Dieser könnte als Alternative in den anderen
Jahrgängen Anwendung finden.
Zusatz:
Der Tweet der ZDF-Nachrichtensendung heute mit dem Video aus der Ditib-Moschee
in Bad Vilbel vom vergangenen Freitag, 18. Oktober, 2019:
https://twitter.com/zdfheute/status/1185249432536784897
Pressekontakt:
Andreas Nöthen
Pressesprecher
0170 7335511
presse@dbbhessen.de
Original-Content von: dbb Hessen beamtenbund und tarifunion, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.11.2019 - 12:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1767825
Anzahl Zeichen: 2550
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Bundesregierung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 344 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ditib-Prüfung darf keine unendliche Geschichte werden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
dbb Hessen beamtenbund und tarifunion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der dbb Hessen begrüßt die Ankündigung von Ministerpräsident Boris Rhein und Innenminister Peter Beuth (beide CDU), das Thema Beamtenalimentation nun anzupacken und die ersten Schritte mit der Haushaltsgesetzgebung 2023/2024 verabschieden zu wollen. "Es ist gut, dass die Landesregierung u
Nach Ausschreitungen: Polizei kann nicht in jedem Schwimmbad präsent sein ...
Nachdem es in einem Berliner Freibad vor wenigen Wochen zu Ausschreitungen und einer Prügelei gekommen war, rief vor allem der Boulevard nach Konsequenzen. Nun erläuterte Innenministerin Nancy Faeser (SPD) gegenüber der Bild-Zeitung, dass sie sich vorstellen könne, künftig die Polizei für di
dbb Hessen warnt vor Einmalzahlung an Stelle von echten Lohnerhöhungen ...
Der Landesvorsitzende des dbb Hessen, Heini Schmitt, warnt ausdrücklich vor eine Diskussion, wie sie nun von Bundeskanzler Olaf Scholz angestoßen wurde. Scholz hatte bei den kommenden Tarifrunden steuerfreie Einmalzahlungen an Stelle von Lohnerhöhungen ins Gespräch gebracht. "Solche MaÃ
Weitere Mitteilungen von dbb Hessen beamtenbund und tarifunion
Utopisch kurze Fristen zur Stellungnahme: Deutsche Umwelthilfe kritisiert Bundesregierung für faktischen Ausschluss von der Beteiligung an Gesetzesvorhaben ...
Ausschluss mit System: Extrem knapp gesetzte Fristen von wenigen Stunden für Verbändestellungnahmen zu umfangreichen Gesetzesentwürfen machen qualifizierte Stellungnahmen unmöglich - Deutsche Umwelthilfe kritisiert das zunehmend undemokratische Vorgehen auf das Schärfste und verweigert daher
Mit Biogas Wärmewende anheizen (FOTO) ...
Zu Beginn der Heizperiode blickt der Fachverband Biogas e.V. auf den Entwicklungsstand der Wärmewende und sieht großen Nachholbedarf: Der Verband fordert kurzfristige Änderungen an zentralen gesetzlichen Regelungen wie dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und dem Gebäudeenergiegesetz (GEG),
Ohoven: Mittelstand in Sorge um Wirtschaftspolitik in Deutschland ...
Zu dem Ergebnis der Landtagswahlen in Thüringen erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven: "Aus Sicht des Mittelstands ist es alarmierend, dass in Deutschland Mehrheiten für eine wirtschaftsfreundliche und wachstumsorientierte Politik immer unwahrscheinlicher werden. Zu erklären i
Ohoven: Bundesregierung muss durch vollständige Soli-Abschaffung Innovationskraft des Mittelstands stärken ...
Zu einer Studie der Bertelsmann Stiftung über die Innovationsfähigkeit des deutschen Mittelstands erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven: "Die Bundesregierung hat es in der Hand, die Innovations- und damit Wettbewerbsfähigkeit unserer mittelständischen Unternehmen nachhaltig z




