BAUINDUSTRIE unterstützt die von BDI und DGB geforderte Investitionsoffensive der öffentlichen Hand:
/Verlässliche Investitionen für Kapazitätsaufbau
/Projekte konsequent ausschreiben
ID: 1771738
Investitionsoffensive der öffentlichen Hand zu starten. Insbesondere die
baupolitischen Ziele lassen sich nur erreichen, wenn die öffentliche Hand
konstant in die Infrastrukturmodernisierung investiert und die Bauunternehmen
ihre Kapazitäten entsprechend aufbauen können." Mit diesen Worten kommentierte
Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen
Bauindustrie (HDB), eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW)
und des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) im Auftrag des
Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und des Deutschen
Gewerkschaftsbundes (DGB). Darin wird die Forderung nach einem auf mehrere Jahre
ausgelegten Investitionsprogramm für öffentliche und private Investitionen, u.
a. durch die Einrichtung eines föderalen Sondervermögens, erhoben. Hintergrund
ist ein bundesweit festgestellter Investitionsbedarf in Höhe von 450 Mrd. Euro
in den nächsten zehn Jahren, der ins-besondere auch zum Abbau des
Investitionsstaus auf kommunaler Ebene in Höhe von 138 Mrd. Euro beitragen soll.
"Am Ende kommt es aber nicht allein auf mehr Investitionsmittel an, sondern
darauf, dass die öffentlichen Verwaltungen in die Lage versetzt werden,
ausreichend baureife Projekte an den Markt zu bringen", betonte Babiel. Nachdem
die BAUINDUSTRIE viele Maßnahmen ergriffen hat, ihre Kapazitäten auszuweiten,
bereite den Unternehmen die momentane Auftragslage zunehmend Sorgen. "Die
Unternehmen haben in den vergangenen zehn Jahren, auch auf Drängen der Politik,
mehr als 150.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Trotzdem müssen wir immer
häufiger feststellen, dass nicht genügend Projekte von den öffentlichen
Verwaltungen ausgeschrieben und dann auch vergeben werden", erklärte Babiel. Im
Straßenbaubereich sei der Auftragseingang im August erstmals um nominal 18,8 %
im Vergleich zum Vorjahresmonat zurückgegangen. Zudem würden die Unternehmen
laut DIHK-Herbstumfrage melden, dass Auftragsmangel die Bautätigkeit zunehmend
behindere. Grund hierfür seien zum einen langwierige Planungs- und
Genehmigungsverfahren. Zum anderen seien Baupreissteigerungen, die vor allem auf
der Kostenseite entstanden sind, in den öffentlichen Budgets nicht entsprechend
berücksichtigt worden.
"Damit die Investitionsoffensive Früchte tragen kann, ist eine
Gemeinschaftsanstrengung von Politik, Bauindustrie und Öffentlichkeit
notwendig", forderte Babiel. Die Politik müsse die Voraussetzungen schaffen,
dass neben der Mittelbereitstellung Genehmigungsverfahren verkürzt und
öffentliche Planungskapazitäten wiederaufgebaut werden. Gleichzeitig müsse ein
Dialog in der Öffentlichkeit zur Steigerung der Akzeptanz von
Infrastrukturprojekten geführt werden. "Der Beitrag der BAUINDUSTRIE ist, das
Bauen in Deutschland als ganzheitlicher Infrastrukturanbieter im Rahmen einer
Vielzahl von Beschaffungsvarianten effizient umzusetzen. Der Einsatz von
kooperativen, digitalen Planungsmethoden muss dabei ebenso im Vordergrund stehen
wie ausreichend Spielraum für mehr Innovationen am Bau", so Babiel abschließend.
Pressekontakt:
Inga Stein-Barthelmes
Bereichsleiterin Politik und Kommunikation
Tel. 030 21286-229 / E-Mail: inga.steinbarthelmes@bauindustrie.de
Original-Content von: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.11.2019 - 15:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1771738
Anzahl Zeichen: 3724
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Bau & Immobilien
Diese Pressemitteilung wurde bisher 362 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"BAUINDUSTRIE unterstützt die von BDI und DGB geforderte Investitionsoffensive der öffentlichen Hand:
/Verlässliche Investitionen für Kapazitätsaufbau
/Projekte konsequent ausschreiben"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
"Die Bauunternehmen haben die gute Witterung im November 2020 genutzt, um ihre Auftragsbestände abzuarbeiten. Der Umsatz lag deutlich über dem schon hohen Vorjahresniveau und erreichte damit den höchsten gesamtdeutschen November-Wert." Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsf
BAUINDUSTRIE zur Konjunktur 2020: Die Bauwirtschaft erweist sich als Stütze der Gesamtwirtschaft ...
"Ohne die Bauwirtschaft wäre die Gesamtwirtschaft 2020 ungefähr so stark eingebrochen wie zur Finanz- und Wirtschaftskrise 2009." Mit diesen Worten kommentierte der Vizepräsident Wirtschaft des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim Lorenz, die Veröffentlichung der vorläufigen
Corona: Mit Prävention weiter gemeinsam durch die Pandemie ...
Die drei Tarifvertragsparteien, der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) haben ergänzende umfangreiche Präventionsmaßnahmen vereinbart, um die Baubeschäftigten angesichts der sich zuspitzenden C
Weitere Mitteilungen von Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
Start der Spezialtiefbauarbeiten für Stadtpalais Widenmayer in München ...
„Der Name ‚Palais‘ ist bei diesem Projekt kein Kunstbegriff. Wir werden hier tatsächlich ein Ensemble schaffen, das durch seine handwerklich aufwendige Sanierung, historische Baudetails, einen Patio mit Wasserspiel, edle Materialien sowie bis zu 379 Quadratmeter große Domizile besticht. Dass
Haushalte müssen Voraussetzungen fürs schnelle Internet selbst schaffen ...
Mönchengladbach ist eine wachsende Stadt. Es werden neue Wohngebäude errichtet, es entstehen sogar ganze neue Quartiere, die Zuzug von außen forcieren sollen, und an vielen Gewerbestandorten herrscht Hochbetrieb bei Neubau und Modernisierung. "Das ist ein gutes Zeichen für die Stadt, dass s
Schön, seidig, smart: Sonnenenergie vom Design-Dach - Urzeit trifft Zeitgeist und Zukunft ...
450 Millionen Jahre treffen auf Zeitgeist und Zukunft: Mit vollflächig integrierbaren Solarzellen schafft das neue Schieferdach-System von Rathscheck eine einzigartige Verbindung zwischen langlebigem Naturstein, effizienter Energieerzeugung und zeitlosem Design. Schön, seidig, smart: Schiefer
Rund 80 Prozent der Wohnungen im Münchner Projekt Stadtpalais Widenmayer am Markt platziert ...
Die bisherigen Käufer stammen vorwiegend aus München, einige auch aus anderen Regionen Deutschlands. Die überwiegende Mehrheit der Domizile wurde von Eigennutzern gekauft, nur wenige als Kapitalanlage. Zu den noch vakanten Einheiten gehören Stadtwohnungen im Vorderhaus mit jeweils circa 80 Quadr




