Keine Kriminalisierung rechtschaffener Bürger - Verschärfung des Waffenrechts ist Generalverdacht gegen alle Waffenbesitzer
ID: 1771760
AfD-Landtagsabgeordnete Udo Stein die geplante Verschärfung des Waffenrechts als
"Generalverdacht gegen alle Waffenbesitzer" und bezeichnete die aktuell
stattfindende Debatte als reines "Ablenkungsmanöver". Laut eines Berichtes des
Bundeskriminalamtes (BKA) wären im Zusammenhang mit Straftaten lediglich fünf
Millionstel aller sichergestellten Waffen im legalen Besitz gewesen. Das
Problem, so Stein, läge also nicht bei den legalen Waffenbesitzern, die durch
eine erneute Verschärfung des Waffenrechts noch mehr gegängelt würden als es
derzeit ohnehin bereits geschehe, sondern vielmehr der illegale Waffenbesitz,
der durch eine neuerliche Verschärfung der Waffengesetze in keiner Weise
eingeschränkt würde.
Problematisch sind illegale Waffen vom Balkan und das Darknet
Der AfD-Landtagsabgeordnete betonte, dass Sportschützen, Jäger und Waffensammler
zu der am besten überwachten Personengruppe in Deutschland zählen würden. Sie
wären ein integraler Bestandteil unserer Gesellschaft und diejenigen, die unser
Gemeinwesen tragen und bilden. Laut Udo Stein würde kein Terrorist oder Islamist
von seinem Tun abgehalten werden, wenn die Waffengesetze erneut verschärft
würden. "Das Problem ist das sogenannte 'Darknet' oder die illegal aus dem
Balkan eingeführten Waffen und nicht unsere Sportschützen und Jäger im Land", so
Stein.
Tschechien und Ungarn zeigen, wie es gehen kann
Stein verwies in seiner Rede ebenfalls darauf, dass es keinen "Orden für die
Übererfüllung für Vorgaben aus Brüssel" gäbe. In anderen Ländern wie
beispielsweise Ungarn oder Tschechien würden die EU-Richtlinien hingegen im
Sinne der Freiheit und der Bürger ausgelegt. So habe zum Beispiel das
tschechische Unterhaus im Sommer 2017 als Reaktion auf die
EU-Waffenrechtsverschärfung für ein verfassungsmäßiges Recht auf Waffenbesitz
votiert.
Ein liberaler Rechtsstaat muss seinen Bürgern vertrauen
Udo Stein plädierte dafür, dass ein liberaler Rechtsstaat seinen Bürgern
vertrauen müsse. Eine Kriminalisierung der Waffenbesitzer schrecke Straftäter
nicht ab, sondern mache die Opfer wehrloser. Es könne zudem auch nicht sein,
dass die vielbeschworene Freiheit nur für türkische Hochzeitskorsos gelte,
jedoch nicht für registrierte, gesetzestreue Mitglieder von Schützenvereinen und
Jagdscheininhaber.
Pressekontakt:
Klaus-Peter Kaschke, Lic. rer. publ.
Pressestelle der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Straße 3
70173 Stuttgart
Telefon: +49 711-2063 5639
Klaus-Peter.Kaschke@afd.landtag-bw.de
Original-Content von: AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.11.2019 - 16:34 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1771760
Anzahl Zeichen: 3022
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 361 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Keine Kriminalisierung rechtschaffener Bürger - Verschärfung des Waffenrechts ist Generalverdacht gegen alle Waffenbesitzer"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
AfD-Fraktion im Landtag von Baden-W (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
"Dies ist im Grunde die richtige Entscheidung, allein sie wird nicht lange halten." Mit diesen Worten kommentierte Baden-Württembergs AfD-Fraktionschef Bernd Gögel MdL die Ablehnung des Bürgergelds durch den Bundesrat. "Denn die Pseudoopposition der CDU wird wieder einknicken und
Bernd Gögel MdL: Richtige Entlastungen statt ineffizienter Symptombekämpfung ...
Baden-Württembergs AfD-Fraktionschef Bernd Gögel MdL hat die Ergebnisse der Bund-Länder-Runde als ineffiziente Symptombekämpfung bezeichnet. "Es gibt fast nichts in diesem Paket, was wir gutheißen könnten. Das 49EUR-Ticket ist eine ungerechte Maßnahme: eine Gruppe in der Gesellschaft w
Emil Sänze MdL: Automanager mit absurdem Berufsverständnis ...
Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion Emil Sänze MdL hat Audi-Chef Markus Duesmann ein absurdes Berufsverständnis vorgeworfen. "Der Ex-Mercedes-Vorstand spricht sich angesichts der Energiekrise für zeitweise Einschränkungen für Autofahrer aus, etwa für autofreie Tage o
Weitere Mitteilungen von AfD-Fraktion im Landtag von Baden-W
Aufgespießt: Warum wird in Deutschland so viel über „Meinungsfreiheit“ diskutiert? ...
Die Grünen predigen den Weltuntergang, wenn wir weiterhin Autos mit Verbrennungsmotor fahren und vertreten den Standpunkt, dass der Klimawandel von Menschen verursacht wird. Wer das nicht glaubt, wird als Klimaleugner verunglimpft und gesellschaftliche ins Abseits befördert. Das europäische I
Gemeinsame PM: BDI und DGB verlangen ambitionierte Investitionsoffensive deröffentlichen Hand ...
BDI und DGB verlangen ambitionierte Investitionsoffensive der öffentlichen Hand - Dieter Kempf und Reiner Hoffmann fordern verlässliche und deutlich höhere Zukunftsausgaben des Staats - Industrie-Präsident will Ursachen der Wachstumsschwäche angehen - DGB-Chef will Arbeitsplät
Die Notregierung - Ungeliebte Koalition / Film des preisgekrönten Autors Stephan Lamby am Montag, 2. Dezember 2019, 20:15 Uhr im Ersten (FOTO) ...
Wie lange hält die Große Koalition? Diese Frage begleitet das aktuelle Kabinett von Angela Merkel seit dem Start im Frühjahr 2018. Jetzt, zur Halbzeit der Legislaturperiode, ist das Bündnis von Union und SPD in einer gefährlichen, möglicherweise entscheidenden Phase. Die Delegierten des SP
Badische Zeitung: Die Debatte,die keiner will Kommentar von Thorsten Knuf ...
Die Macht im Bund erscheint zum Greifen nah. Nach innen diszipliniert das ungemein. Doch nun dürfte in der Partei und um sie herum eine Debatte an Fahrt gewinnen, die die Parteistrategen so lange wie möglich vermeiden wollen: Gehen die Grünen bei der nächsten Bundestagswahl mit einem Kanzle




