RTL/n-tv-Trendbarometer / FORSA-AKTUELL: Union und Grüne 1 Prozentpunkt rauf, FDP und Linke 1 Prozentpunkt runter - AKK bei der Kanzlerpräferenz um 3 Prozentpunkte verbessert
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Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer gewinnen Union und Grüne gegenüber der
Vorwoche jeweils einen Prozentpunkt, während FDP und Linke jeweils einen
Prozentpunkt verlieren. Die Werte für SPD, AfD und sonstige Parteien bleiben
unverändert. Die Parteien könnten also mit folgendem Ergebnis rechnen, wenn
jetzt der Bundestag neu gewählt würde: CDU/CSU 27 Prozent (Bundestagswahl
32,9%), SPD 14 Prozent (20,5%), FDP 8 Prozent (10,7%), Grüne 22 Prozent (8,9%),
Linke 8 Prozent (9,2%), AfD 13 Prozent (12,6%). 8 Prozent würden sich für eine
der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). 23 Prozent aller Wahlberechtigten
sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017: 23,8%).
Derzeit würden die Unionsparteien, SPD, FDP und Linke gegenüber der
Bundestagswahl im September 2017 Stimmen verlieren. Die AfD könnte mit ebenso
vielen Stimmen rechnen wie vor zwei Jahren. Mit Stimmengewinnen könnten die
kleinen Splitterparteien und vor allem die Grünen rechnen, die heute
zweieinhalbmal mehr Stimmen erhalten würden als 2017.
Mit zusammen 49 Prozent könnten CDU, CSU und Grüne derzeit ohne einen weiteren
Partner eine Regierung bilden, weil bei 8 Prozent nicht in den Bundestag
gelangenden Parteien etwa 46 Prozent für eine "Kanzlermehrheit" reichen. Ein
Bündnis aus Grünen, SPD und Linke käme nur auf 44 Prozent; das reicht nicht zum
Regieren.
forsa-Chef Prof. Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL: "Wenn die
Grünen die seit der Bundestagswahl 2017 gewonnenen "neugrünen" Sympathisanten zu
sicheren Wählern machen können, entsteht zusammen mit der Union ein neuer
politischer Block, der von rechts (mit Ausnahme der rechtsradikalen AfD-Wähler)
bis weit in die liberale Mitte Wähler binden und bündeln könnte. Da die Grünen
schon immer keine Bewegung des Proletariats, sondern eine der in der
westdeutschen Wohlstandsgesellschaft aufbegehrenden Bourgeoisie-Jugend war, sind
die kulturellen Identitäten zwischen Union und Grünen auch größer als zwischen
Grünen und Linkspartei."
AKK legt zu, bleibt aber weiter hinter Scholz und Habeck Nach dem CDU-Parteitag,
auf dem Annegret Kramp-Karrenbauer ihre Stellung als Parteivorsitzende stärken
konnte, verbessern sich ihre Werte bei der Kanzlerpräferenz. Beim Vergleich mit
Olaf Scholz und Robert Habeck steigt ihr Wert um jeweils drei Prozentpunkte.
Dennoch liegt "AKK" mit 17 Prozent weiterhin 16 Prozentpunkte hinter Scholz
(33%) und mit 19 Prozent 13 Prozentpunkte hinter Habeck (32%).
Hätten die Bundesbürger die Wahl zwischen Habeck und Scholz, läge Scholz
weiterhin mit 25 Prozent zwei Prozentpunkte vor Habeck (23%).
Die Meldungen sind mit der Quellenangabe RTL/n-tv-Trendbarometer frei zur
Veröffentlichung.
Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa vom 25.11. -
29.11. 2019 im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 2.500 Befragte.
Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.
Ansprechpartner bei forsa: Dr. Peter Matuschek, Telefon 0151 15455 037
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Datum: 30.11.2019 - 12:34 Uhr
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