Thüringens AfD-Chef Björn Höcke erneuert Angebot an CDU und gesteht eigene Fehler ein.
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einer CDU-Minderheitsregierung erneuert und gleichzeitig persönliche wie auch
Fehler seiner Partei zugegeben. "Wir sind bereit, einen großen Schritt in
Richtung der Union zu tun. Wir haben eine einzigartige Situation in Thüringen",
äußerte sich Höcke am Rande des AfD-Bundesparteitags im Fernsehsender phoenix
(Samstag, 30. November). Man würde ohne Vorbedingungen in Gespräche mit der CDU
gehen, "und wer dann Ministerpräsident wird, muss sich aus diesen Gesprächen
ergeben". Die CDU müsse sehen, dass ihr derzeitiger Weg "in die politische
Bedeutungslosigkeit führt". Verantwortlich dafür sei die Bundeskanzlerin. "Dass
Frau Merkel diesem Land schweren Schaden zugefügt hat, davon bin ich überzeugt."
Die Union sei aufgefordert, an ihre liberale-konservativen Wertvorstellungen
anzuknüpfen. "Wenn sie wieder kernig wird, wird sie automatisch einen Geist in
sich haben, an den wir andocken können, wo wir uns künftig vielleicht auch als
Partner sehen."
Höcke gestand eigene Fehler in der Vergangenheit ein. "Natürlich sind hier und
da Grenzverletzungen passiert, vielleicht haben wir manchmal überzogen, aber wir
waren alles Neulinge vor sechs Jahren", erklärte der Thüringer AfD-Vorsitzende.
Auch persönlich habe er nicht alles richtig gemacht. "Da sind wichtige Themen in
einer falschen Atmosphäre einfach vergeigt worden von mir." Dies sei der
Tatsache geschuldet, "dass ich eben kein Politik-Profi bin". Viele Menschen
hätten ihm das inzwischen verziehen und freuten sich, dass es auch kantige
Politiker in Deutschland gebe. "Wir haben gelernt, ich habe gelernt, was den
Ausdruck angeht."
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Datum: 30.11.2019 - 14:00 Uhr
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