Rheinische Post: Bundesregierung droht Brütereien mit gesetzlichem Verbot des Kükentötens

Rheinische Post: Bundesregierung droht Brütereien mit gesetzlichem Verbot des Kükentötens

ID: 1778404
(ots) - Die Bundesregierung droht den Brütereien in Deutschland mit
einem gesetzlichen Verbot des Kükentötens, wenn sie nicht in absehbarer Zeit auf
das Schreddern der männlichen Tiere verzichten. Über ihre Forderung nach einem
konkreten Vorschlag der Wirtschaftsseite für einen abgestuften Ausstieg aus dem
Töten der Eintagsküken habe Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU)
zuletzt Mitte Oktober mit den "wesentlichen Beteiligten" gesprochen, teilte ihre
Ministerium in einer Antwort auf eine schriftliche Frage der Grünen mit. "Ein
solcher Vorschlag liegt noch nicht vor", heißt es in dem Schreiben, das der
Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwoch) vorliegt. Als Zeitpunkt für den
vollständigen Ausstieg sei aber an Ende 2021 festzuhalten. Ferner heißt es:
"Sollte sich der Prozess nicht wie erwartet fortsetzen, wird seitens der
Bundesregierung der Erlass einer gesetzlichen Regelung zur Beendigung des
Kükentötens mit verbindlichen Ausstiegsfristen nicht ausgeschlossen." Allerdings
hatten Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten, das Töten von
Eintagsküken "bis zur Mitte der Legislaturperiode" zu beenden. Die
Grünen-Politikerin Renate Künast sagte: "Die große Koalition bricht den eigenen
Koalitionsvertrag, um den Interessen der Agrarindustrie erneut den Vorrang vor
dem grundgesetzlich geregelten Tierschutz zu geben." Der im Grundgesetz
verankerte Tierschutz werde immer wieder mit dem Argument der Wirtschaftlichkeit
und durch regelmäßig verlängerte Ausnahmen ausgehebelt. Das müsse Klöckner
abstellen.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/30621/4464681
OTS: Rheinische Post

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell


Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Rheinische Post: Arbeitgeberpräsident bezeichnet Lieferkettengesetz als Tillmann/Brehm: Wichtiger Schritt zu mehr Transparenz
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.12.2019 - 00:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1778404
Anzahl Zeichen: 1996

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 380 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Bundesregierung droht Brütereien mit gesetzlichem Verbot des Kükentötens"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Rheinische Post: Arbeitgeberpräsident bezeichnet Lieferkettengesetz als "großen Unfug" ...
Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat die Pläne in Teilen der Bundesregierung für ein Lieferkettengesetz zur besseren Einhaltung der Menschenrechte als "großen Unfug" bezeichnet. "Mit so einem Gesetz für alle Unternehmen stehe ich ja schon mit beiden Beinen im Gefängnis. Diese

Rheinische Post: Weniger als 50 Prozent der Unternehmen achtet freiwillig auf Menschenrechte in Lieferketten ...
Weniger als die Hälfte der größeren deutschen Unternehmen achtet nach den Ergebnissen einer Befragung im Auftrag der Bundesregierung bisher freiwillig auf die Einhaltung der Menschenrechte in internationalen Lieferketten. Das erfuhr die Düsseldorfer "Rheinische Post" (Mittwoch) aus

Rheinische Post: Kommentar: Gut gemeint, aber in der Praxis kaum umsetzbar // von Birgit Marschall ...
Kinderarbeit, Sklaverei, gesundheitsschädliche Arbeitsbedingungen - das sind Zustände in vielen ärmeren Ländern, die Unternehmen und Verbraucher im reichen Industrieland Deutschland nicht mehr weiter dulden sollten. Dieser generellen Zielsetzung der großen Koalition können sicher viele Bür

Rheinische Post: Kommentar: Die Ostukraine verharrt im Krieg // von Eva Quadbeck ...
Der Neuling im Normandie-Format, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, brachte es auf den Punkt, als er nach dem Treffen mit Wladimir Putin, Emmanuel Macron und Angela Merkel sagte, dass ihm das Ergebnis zu wenig sei. Der frühere Komiker ist unerfahren in internationaler Diplomatie, u


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z