Kommentar: Probleme müssen angesprochen werden

Kommentar: Probleme müssen angesprochen werden

ID: 1780792
(ots) - Um es gleich deutlich zu sagen: Bei weitem nicht jeder
Armutsflüchtling aus Südosteuropa ist nach Deutschland gekommen, um
Sozialleistungen abzugreifen. Die überwiegende Mehrheit hält sich an die
Gesetze. Aber gegen diejenigen, die sie hintergehen und den Sozial- und
Rechtsstaat mit ihren kriminellen Machenschaften aushöhlen, muss rigoros
vorgegangen werden. Der massenhafte Kindergeldbetrug, den die Ermittler in
Krefeld aufgedeckt haben, dürfte nur die Spitze des viel zitierten Eisbergs
sein. Es ist davon auszugehen, dass ähnlicher Missbrauch von Sozialleistungen
auch in Städten wie Duisburg, Dortmund, Essen und Gelsenkirchen zu Tage
gefördert werden wird, wenn die Fahnder auch dort wie in Krefeld jeden Stein
umdrehen. Denn gerade im Ruhrgebiet haben die Kommunen seit Jahren mit den
Armutsflüchtlingen aus Südosteuropa zu kämpfen, müssen Millionen an
Sozialleistungen an sie bezahlen. Viel zu lange hat der Staat, haben die Länder
und Kommunen zugesehen, wie ein kleiner Teil krimineller Südosteuropäer
Deutschland wie einen Selbstbedienungsladen ausgenommen hat. Politiker wie zum
Beispiel der Duisburger Oberbürgermeister Sören Link (SPD), die öffentlich
mehrfach auf das Problem hingewiesen haben, wurden und werden nicht selten von
bestimmten Kreisen für ihre Meinung massiv kritisiert. Ähnlich wurde auch das
Problem mit den kriminellen arabischen Clans jahrelang totgeschwiegen,
heruntergespielt und verharmlost. Mit dieser falschen politischen Korrektheit
muss Schluss sein. Mag es auch noch so unbequem sein: Die Probleme müssen offen,
ehrlich und in aller Klarheit angesprochen werden. Nur pauschalisiert werden
darf nicht. Es sind eben nicht die kriminellen Südosteuropäer, sondern nur
einige wenige Banden.

www.rp-online.de

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627



Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/30621/4473327
OTS: Rheinische Post

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Kommentar: Straßenbaubeiträge müssen sein Schmutzige Geheimnisse / Papst Franziskus wird für mehr Transparenz im Umgang mit Missbrauchsfällen gefeiert. Die Entscheidung lohnt einen zweiten Blick. Von Marianne Sperb
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.12.2019 - 19:42 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1780792
Anzahl Zeichen: 2244

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 403 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kommentar: Probleme müssen angesprochen werden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Kommentar: Straßenbaubeiträge müssen sein ...
Natürlich ist jeder Bürger gegen eine Gebühr, die er selbst bezahlen soll. Deshalb hatte die Forderung des Bundes der Steuerzahler nach einer Abschaffung der Straßenbaubeiträge auch so großen Zuspruch. Aufgesprungen auf die Stimmungsmache sind dann SPD und Grüne, die endlich auch mal wiede

Mitteldeutsche Zeitung zu Anis Amri und Breitscheidplatz ...
Wie nach dem NSU steht erneut fest, dass der Föderalismus im Sicherheitsbereich häufig mehr schadet, als er nutzt. Es fehlt - etwa im Verhältnis der Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern - an klaren Entscheidungsstrukturen und damit an eindeutigen Verantwortlichkeiten. Stattdessen herrsc

Mitteldeutsche Zeitung zu EU und Sacharow-Preis ...
Wer derart die Finger in die moralischen Defizite anderer Staaten legt, muss sich auch gefallen lassen, dass man nach der Verwirklichung dieser Grundwerte innerhalb der eigenen Grenzen fragt. Denn wer mutig genug ist, China wegen der Ausrottung der Uiguren an den Pranger zu stellen, sollte auch d

Die Bürger verkohlt ...
Das Klimapaket der Bundesregierung wird noch rechtzeitig zum Fest fertig. Dass die Enttäuschung beim Auspacken nicht gar so groß wird, ist dem Bundesrat zu verdanken. Der hat noch einiges Sinnvolles hineinverhandelt, so dass man immerhin von einem "Schritt in die richtige Richtung" spr


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z