Unsichere CDU
ID: 1781496
festzustellen, dass Extremisten in ihren Reihen keinen Platz haben. Eine Woche
ließ die CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer verstreichen, um zu
betonen, dass ihre Partei sich gegen Rechtsextremismus stelle. Wenn es um
Selbstverständlichkeiten geht, ist eine Woche eine sehr lange Zeit. Der Fall des
Robert Möritz zeigt daher vor allem eins: die Unsicherheit der CDU im Umgang mit
rechts. Ein Kreispolitiker mit Verbindungen zur rechten Szene und einem in die
Haut gravierten Nazisymbol führt vor Augen, dass mit Parteitagsbeschlüssen nicht
alles gesagt ist in einer Partei. In Sachsen-Anhalt ist Möritz nun aus der CDU
ausgetreten. Die CDU muss nun aufpassen, dass keine Märtyrerlegende entsteht.
Der konkrete Fall mag erledigt sein. Mit den Unsicherheiten und Unklarheiten,
die er offengelegt hat, wird sich die CDU noch eine Weile beschäftigen müssen.
Es sollte keine Nebensache sein.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/10349/4475505
OTS: Frankfurter Rundschau
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.12.2019 - 16:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1781496
Anzahl Zeichen: 1372
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 750 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Unsichere CDU"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass ausgerechnet US-Präsident Donald Trump und seine MAGA-Bewegung die größten Partycrasher sind. Sie haben mit ihrer Politik der Mehrheit der Menschen erst die gute Laune verdorben und dann mit einem sehr schlichten Programm und einer eindimensionalen Sic
Frankfurter Rundschau zum Reformpaket der schwarz-roten Regierungskoalition: Das Schlechte zuerst ...
Diese Regierung will regieren, und sie tut es auch. Man könnte also feststellen: Es geht doch! So einfach ist es allerdings nicht. Denn wer fragt, was die Menschen von diesen 34, teilweise ziemlich umfassenden Reformen spüren werden, wird feststellen: Das Schlechte kommt zuerst, das Gute weit spä
Kommentar der Frankfurter Rundschau zum AfD-Parteitag: Protest muss unbequem sein ...
Dass faschistische Kräfte in Deutschland an Einfluss gewinnen, ist kein akzeptabler Zustand. Es darf kein Teil politischer Normalität sein, oder als solcher akzeptiert werden. Deswegen ist Protest dagegen eine demokratische Pflicht. Das gilt auch an diesem Wochenende, wenn sich die extrem rechte A
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Weltbevölkerung zum Jahreswechsel 2019/2020: Mit 7.754.847.000 Menschen in die neue Dekade (FOTO) ...
In der Nacht zum 1. Januar 2020 werden voraussichtlich 7.754.847.000 Menschen auf der Erde leben. Das sind rund 83 Millionen Menschen mehr als ein Jahr zuvor. Die Weltbevölkerung ist im Jahr 2019 somit in etwa um die Einwohnerzahl Deutschlands gewachsen. Jede Sekunde kommen aktuell durchschnitt
Kommentar zu neuen Hinweisen auf Missbrauchsfälle im Erzbistum Paderborn ...
Der Umgang der katholischen Kirche mit den Missbrauchsfällen der zurückliegenden Jahrzehnte ist eine Glaubensfrage. Glauben die Betroffenen, dass es nun alle Kirchenverantwortlichen gut mit ihnen meinen? Glauben die Kirchenmitglieder, dass die Veränderung durchgreifend und unumkehrbar ist? Das
Nur jeder zehnte Langzeitarbeitslose findet regulären Job ...
Trotz der guten Lage am Arbeitsmarkt gelingt nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Freitag-Ausgabe) aktuell nur jedem zehnten Langzeitarbeitslosen der Sprung in eine reguläre Beschäftigung. Von den Erwerbslosen mit weniger als einem Jahr ohne Job sei es dagegen fast jeder Dr
Lauterbach für schärferes Gesetz gegen Arzneimittel-Engpässe ...
Der Gesundheitsexperte und verbraucherpolitische Sprecher der SPD, Karl Lauterbach, fordert rasche Maßnahmen gegen Lieferengpässe bei Arzneimitteln. "Dazu brauchen wir ein neues Gesetz, das über die bisherigen Beschlüsse der großen Koalition hinausgeht. Und wir sollten dafür keine Zeit




