MZ-Kommentar zu Steuerbetrug
ID: 1782162
läuft - im Gegenteil, es gibt große Defizite bei der Steuerfahndung. Es fehlt am
Personal, es fehlt aber auch die nötige IT-Technik, um zügige
Ermittlungsverfahren anzukurbeln und Daten verdächtiger Firmen schnell
auszuwerten. Auf lange Sicht hat das zwei Effekte, die schädlich für das Land
sind: Es fehlt zum einen das nicht eingetriebene Geld für Kitas, Schulen und
Krankenhäuser. Es fehlt zum anderen aber auch der Abschreckungseffekt, den eine
zügig und bissig agierende Steuerfahndung erzielen kann. Im schlechtesten Fall
führt das dazu, dass kriminell agierende Unternehmer, die etwa auf
Schwarzarbeit oder Bargeldgeschäfte jenseits aller Steuerregeln setzen, eben
nicht abgeschreckt werden. Und sich stattdessen wohlfühlen in Sachsen-Anhalt.
Das kann keiner wollen. Zu einer fairen Marktwirtschaft gehören klare Regeln für
alle.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/47409/4479788
OTS: Mitteldeutsche Zeitung
Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.12.2019 - 18:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1782162
Anzahl Zeichen: 1365
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 638 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"MZ-Kommentar zu Steuerbetrug"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NSU-Terrorhelfer Ralf Wohlleben ist am Mittwoch aus dem Hochsicherheitsgefängnis in Burg (Sachsen-Anhalt) entlassen worden. Das erfuhr die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung aus Sicherheitskreisen. Demnach hat Wohlleben den Rest seiner Haftstrafe abgesessen, zu der er 2018 im NSU-Proz
Steuern hinterzogen? Fiskus ermittelt gegen Influencer in Sachsen-Anhalt ...
Sachsen-Anhalts Finanzministerium befasst sich verstärkt mit der ordnungsgemäßen Besteuerung von Einnahmen aus Social-Media-Aktivitäten. Dabei sind die Ermittler auch auf Unregelmäßigkeiten gestoßen, wie Ministeriumssprecherin Nancy Eggeling der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
AfD plant im Fall einer Regierung 150 bis 200 Posten-Neubesetzungen in Behörden ...
Im Fall einer Regierungsübernahme der AfD in Sachsen-Anhalt müssten Teile der Beamtenschaft in der Landesverwaltung um ihre Jobs bangen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitagausgabe). Demnach gibt es in der rechtsextremen Partei bereits Pläne, nach einem Sieg bei
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
MZ-Kommentar zum WDR-Kinderchor ...
Mal abgesehen davon, dass viele "Omas" im Schnitt wahrscheinlich deutlich nachhaltiger und weniger konsumorientiert leben als die meisten jüngeren Menschen - eine solche Art, Generationen gegeneinander aufzuwiegeln und Ältere pauschal für deren vermeintliches Fehlverhalten an den Pran
MZ-Kommentar zu Verboten ...
Deutlich spürbar ist eine wachsende Unterwürfigkeit, Sehnsucht nach unwidersprochener Führung, nach Klarheit in einer Welt voller Unklarheiten. Schon im Sommer verkündete der Philosoph Richard David Precht: "Die Menschen lieben Verbote." Eine aktuelle Umfrage gibt ihm Recht. 57 Proze
Satire ja, platt nein ...
Satire darf alles. Deshalb darf der WDR auch einen Kinderchor singen lassen "Meine Oma is ne alte Umweltsau". Das ist weder lustig noch hilfreich. Abgesehen davon, dass die meisten "Omas" im Durchschnitt wohl weniger konsumorientiert als die Jüngeren leben - diese Art, die Gen
"Damit muss 2020 Schluss sein" - Schäuble ruft Bürger zu energischem Kampf gegen Antisemitismus auf ...
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat Bürgerinnen und Bürger in Deutschland dazu aufgefordert, dem Antisemitismus Einhalt zu gebieten. "Wir Demokraten sind gefordert: Jeder und jede sollte jedem Anflug von Judenhass zu jeder Zeit energisch entgegentreten", sagte der CDU-Politike




