Linke drängen auf Vier-Tage-Woche
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gefordert
Osnabrück. In der neu entflammten Debatte über weitere Arbeitszeitverkürzungen
sprechen sich die Linken im Bundestag klar für eine Vier-Tage-Woche aus. Die
arbeitsmarktpolitische Sprecherin Sabine Zimmermann sagte der "Neuen Osnabrücker
Zeitung" (NOZ): "Das ist moderne Arbeitsmarktpolitik und wegweisend, auch für
Deutschland." Die Bundesregierung komme aber leider nicht auf solche Ideen. "Die
möchte lieber den umgekehrten Weg einer weiteren Ausweitung von Arbeitszeit im
Rahmen der Digitalisierung gehen."
Zimmermann forderte stattdessen, die Möglichkeiten der Digitalisierung und der
Produktivitätsfortschritt müssten dafür genutzt werden, "dass die Menschen
weniger arbeiten und mehr Lebensqualität haben". Die Zeit sei reif für eine
Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, betonte die
Bundestagsabgeordnete. Und sie warnte: "Eine Reduzierung von Arbeitszeit darf
nicht für Lohnkürzungen missbraucht werden."
Hintergrund der Forderung ist eine Äußerung der finnischen Ministerpräsidentin
Sanna Marin aus dem vergangenen Jahr. Sie hatte Modelle wie eine Vier-Tage-Woche
oder einen Sechs-Stunden-Tag als Option ins Spiel gebracht.
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Datum: 08.01.2020 - 01:00 Uhr
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