Bahn entschuldigt sich für Tweet an schwangere Reisende
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entschuldigt. Eine Bahnkundin hatte sich über mangelnde Unterstützung der
Zugbegleiter beim Einstieg in einen Zug beschwert. Die Schwangere, die mit einem
Kleinkind und einem Kinderwagen nach eigenen Angaben am Samstag von München nach
Nürnberg fahren wollte, hatte auf Twitter berichtet, dass eine Zugbegleiterin
ihre Bitte um Hilfe beim Einstieg "achselzuckend" ignoriert habe. Daraufhin
verfasste die Frau einen Tweet. In dem sozialen Netzwerk hatte die Bahn
geantwortet, dass die Angestellten des Konzerns nicht versichert seien und
deshalb den Fahrgästen nicht beim Einstieg in den Zug helfen dürften: "Die
Kollegen sind nicht versichert, wenn sie Ihnen den Kinderwagen in den Zug
tragen. Deshalb konnte sie auch nicht helfen. Denn passiert dabei etwas, muss
sie es auf ihre eigene Kappe nehmen", twitterte die Bahn. Für diese Aussage hat
sich die Deutsche Bahn nun entschuldigt, wie die "Rheinische Post" (Dienstag)
berichtet: "Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die die Kundin hatte. Unsere
Antwort auf den Tweet der Kundin tut uns leid", sagte eine Sprecherin der Bahn.
Zudem stellte der Konzern klar: "Wenn DB-Mitarbeiter unseren Reisenden helfen,
dann sind sie auch versichert. Die Kundenbetreuer von DB Regio sind dahingehend
geschult und angehalten, unseren Reisenden - sei es mit Rollstuhl oder
Kinderwagen - beim Ein- und Ausstieg aktiv behilflich zu sein", sagte eine
Sprecherin der Bahn. Die Bahn arbeite derzeit den Vorfall auf und suche nun den
direkten Kontakt zu der Frau.
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Datum: 13.01.2020 - 13:54 Uhr
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