EU-Abgeordnete prangern Pushback-Praxis an bosnisch-kroatischer Grenze an
ID: 1784593
haben katastrophale Zustände in Lagern für Geflüchtete an der
bosnisch-kroatischen Grenze kritisiert. Es herrschten "apokalyptische Zustände"
in der Grenzregion, erklärten die LINKE-Politikerinnen im Interview mit der in
Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Dienstagausgabe). Die
Parlamentarierinnen hatten sich nach wiederholten Hinweisen auf sogenannte
Pushbacks vor Ort ein Bild gemacht. Pushbacks, das gewaltsame Zurückdrängen von
Geflüchteten, ohne ihnen die Chance zu geben, einen Asylantrag zu stellen, sind
in der EU verboten. Im Grenzgebiet wurden Ernst und Demirel jedoch Zeugen dieser
Praxis. Die Politikerinnen wollen einen Brief der Fraktionschefs von Grünen,
Linken und Sozialdemokraten im Europaparlament an die neue
EU-Flüchtlingskommissarin Ylva Johansson initiieren, in dem der sofortige Stopp
der Pushback-Praxis gefordert wird. Die kroatische Regierung, die derzeit die
EU-Ratspräsidentschaft innehat, hatte ein Gespräch mit den Abgeordneten
abgelehnt.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/59019/4490908
OTS: neues deutschland
Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.01.2020 - 17:19 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1784593
Anzahl Zeichen: 1482
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 352 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"EU-Abgeordnete prangern Pushback-Praxis an bosnisch-kroatischer Grenze an"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Der Fehler von Siemens ...
Siemens hat sich entschieden - für die Vertragstreue, gegen das Klima. Der Konzern liefert die Signalanlage für die Transportbahn, die künftig eine der weltgrößten Kohleminen in Australien mit dem Exporthafen verbinden wird. Es war wahrscheinlich, dass es so ausgehen würde - trotz des öf
40 Jahre Grüne: "Wir wollen nicht mehr konfrontativ. Nicht mehr Wir gegen Die." ...
40 Jahre nach ihrer Gründung sitzen die Grünen in 11 von 16 Landesparlamenten mit in der Regierung. Doch warum fällt es der Partei im Osten so schwer? Bundestags-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt im ARD-Mittagsmagazin: Einen Grund für den schweren Stand, den die Grünen in Ostdeutschlan
Motschmann: Rettung der Stasi-Akten vor 30 Jahren ist Verdienst mutiger Bürgerrechtler ...
Akten müssen als Gedächtnis unserer Nation dauerhaft gesichert werden Am 15. Januar 1990 folgten tausende mutige Menschen dem Aufruf des Neuen Forums zur Demonstration vor der Stasi-Zentrale in Berlin, in der auch Erich Mielke, der letzte Minister für Staatssicherheit, seinen Sitz hatte. Dazu
Mützenich dringt auf Übernahme kommunaler Altschulden durch Bund ...
SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich dringt gegen die Position der Union auf eine Übernahme kommunaler Altschulden durch den Bund. "In den kommenden Wochen müssen wir über die Regelung der Altschulden, die etwa 3000 Kommunen in Deutschland betrifft, ernsthaft sprechen", sagte Mützenich




