Mitteldeutsche Zeitung zur Organspende
ID: 1785710
Das muss auch für den sterbenden und gerade gestorbenen Menschen gelten. Es gibt
kaum etwas Persönlicheres als die Frage, ob jemand bereit ist, sich Organe
entnehmen zu lassen. Wäre die Widerspruchslösung Gesetz geworden, hätten Organe
immer dann entnommen werden dürfen, wenn der Betroffene nicht rechtzeitig
widersprochen hätte. Das wäre ein zu großer Eingriff in das
Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen gewesen - inklusive der Gefahr, dass das
Vertrauen der Bevölkerung in die Organspende und in Ärzte nachhaltig beschädigt
worden wäre. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit gehört untrennbar zur
Menschenwürde. Die Mehrheit der Abgeordneten hält zu Recht an dem Grundsatz
fest: Schweigen ist keine Zustimmung.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/47409/4494360
OTS: Mitteldeutsche Zeitung
Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.01.2020 - 18:02 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1785710
Anzahl Zeichen: 1233
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 397 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung zur Organspende"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Niedrige Preise und die jüngste Hitzewelle verschärfen die wirtschaftliche Lage vieler Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen-Anhalt. "Viele Höfe geraten in Liquiditätsengpässe", sagte Sachsen-Anhalts Bauernpräsident Olaf Feuerborn der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Frei
Klinikkonzern Ameos streitet mit AOK Sachsen-Anhalt um Abrechnungen ...
Der Schweizer Klinikkonzern Ameos kassierte nach Ansicht der AOK Sachsen-Anhalt Geld für Leistungen, die er nicht ausreichend belegt. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochausgabe). Konkret geht es um das Klinikum Halberstadt (Landkreis Harz), das 2020 aus Sicht de
Wagenknecht will Überraschungs-Ministerpräsident für Sachsen-Anhalt ...
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht möchte Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU) durch eine überparteiliche, namentlich nicht benannte Person ablösen. Zu ihren Anforderungen sagte sie der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe): "Der Regierungschef sol
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
Die Hilflosigkeit der CSU ...
Der "Bayerntrend" trifft die CSU hart: Die Konservativen fallen bei der Sonntagsfrage auf 36 Prozent, die Grünen springen auf 25. Kurz vor der Kommunalwahl im März fällt die Bilanz unerbittlich aus. Der klimafreundlichere Kurs der Partei fruchtet bei Wählern nicht: Die einen wählen
Steuerzahler-Präsident Holznagel kritisiert Kohle-Kompromiss als unnötig teuer ...
Steuerzahlerpräsident Reiner Holznagel hat den Bund-Länder-Kompromiss zum Kohleausstieg als unnötig teuer kritisiert. "Der nationale Alleingang beim Ausstieg aus der Kohleverstromung wird unnötig teuer", sagte Holznagel der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Online-Ausgabe).
Luczak / Müller: Netzwerkdurchsetzungsgesetz praxistauglich weiterentwickeln ...
Schutz vor Hass und Hetze im Netz mit Meinungsfreiheit in Einklang bringen Zur Veröffentlichung des Gesetzentwurfs zur Änderung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) durch das Bundesjustizministerium erklären der rechts- und verbraucherpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
"Was die Pflege dringend braucht" / bpa-Präsident Meurer lobt pflegepolitische Forderungen des Bundestagsabgeordneten Roy Kühne ...
"Da hat sich wirklich jemand Gedanken darüber gemacht, was die Pflege dringend braucht. Ein umfassender Blick auf die Altenpflege mit zielgenauer Analyse und hilfreichen Lösungsvorschlägen." So kommentiert Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienst




