Mitteldeutsche Zeitung zu Sarrazin
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gibt, dass der frühere Senator aus der Partei geworfen werden darf, ist die
Sache lange nicht ausgestanden. Sarrazin will auch vors Bundesschiedsgericht der
SPD ziehen - und notfalls bis zum Bundesverfassungsgericht. Es ist verständlich,
dass die SPD die unendliche Geschichte mit Thilo Sarrazin lieber heute als
morgen abschließen würde. Wenn es nicht gelingt, ein Buch zuzuklappen, ist es
manchmal besser, dem Vorleser nicht mehr zuzuhören. Die SPD sollte Sarrazin mit
Missachtung strafen - nicht mit Parteiausschluss.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de
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Datum: 23.01.2020 - 17:47 Uhr
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