Kommentar: Die Macht der Investoren

Kommentar: Die Macht der Investoren

ID: 1790357
(ots) - Die finanzielle Rettung der Krefeld Pinguine ist eine gute
Nachricht. Selbstverständlich. Für die Fans des Eishockey-Klubs, für die Stadt,
für die Liga, die in der bestehenden Zusammensetzung weiterspielen kann - für
sie alle hielt der Dienstag einen Grund zum Jubeln bereit. Doch die Nachricht,
dass ein Verein aus einer der führenden Sportligen dieses Landes überhaupt einer
Rettung bedurfte, ist eben auch eine schlechte Nachricht. Denn sie führt einem
vor Augen, wie fragil der Fortbestand eines Profiteams ist, wenn es nicht in
einer der beiden ersten Fußballligen seinen Sport betreibt. Das Dilemma ist
offensichtlich: Vereine aus Randsportarten sind auf jeden Investor angewiesen,
der bereit ist, Geld in ihren Markt zu pumpen. Und das, obwohl hier TV-Präsenz
und Werbeeffekt Lichtjahre hinter den Effekten aus dem Fußball hinterherhinken.
Und so machen sich manche Vereine aus dem Eishockey, Basketball oder Volleyball
komplett abhängig vom Wohl und Wehe des Investors. Oder - wie im Fall der
Pinguine - davon, wie sehr sich Sponsoren untereinander grün sind. Leidtragende
sind die Fans, die ohnmächtig miterleben müssen, dass nicht ihr bedingungsloser
Rückhalt oder der treue Kauf einer Jahreskarte darüber entscheidet, ob ihr
Lieblingsverein am Leben bleibt, sondern allein die Frage, ob der Daumen des
Geldgebers sich am Ende hebt oder senkt. Genau hier könnte die Schere zwischen
Fußball und dem großen Rest kaum größer sein. Im boomenden Fußball-Geschäft
führt die Mehrheit der Anhänger einen romantischen Kampf gegen die Möglichkeit,
einem Investor die Entscheidungshoheit über die sportlichen Belange zu
übertragen, während anderswo Anhänger schon vor langer Zeit leidvoll lernen
mussten, dass sie sich solch einen Luxus nicht leisten können.

www.rp-online.de

Pressekontakt:

Rheinische Post


Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/30621/4511395
OTS: Rheinische Post

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Kommentar: Was den Patienten helfen würde Giftiger Abfall als Brennstoff¶ Deutliches Warnsignal
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.02.2020 - 20:23 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1790357
Anzahl Zeichen: 2266

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 545 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kommentar: Die Macht der Investoren"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Giftiger Abfall als Brennstoff¶ Deutliches Warnsignal ...
Jan-Henrik Gerdener¶ Im Fall der Shell-Rheinland-Raffinerie lässt sich nur von Glück sprechen. Es ist ein Glück, dass niemand durch den verbrannten, krebserregenden Abfall zu Schaden gekommen ist, den Shell als Brennstoff verkauft hat. Es ist auch ein Glück, dass dieses Vorgehen öffentlich

Kommentar: Was den Patienten helfen würde ...
Für Patienten, deren Operation oder Untersuchung abgesagt wurde, ist der Streik der Uniklinik-Ärzte ein Ärgernis. Wie so oft sind Unbeteiligte die Leidtragenden des Arbeitskampfes. Schuld an der Zuspitzung sind die Arbeitgeber: In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit konnten sie es sich noch leisten,

Desaster für die Demokraten Die Auszählpanne in Iowa ist mehr als peinlich. Mit der Verkündung von "Schein-Siegen" begeben sich die Trump-Herausforderer auf zweifelhaftes Terrain. Von Tho ...
In Iowa wollten die Demokraten den Startschuss für den Anfang des Endes der Ära Trump geben. Stattdessen gerieten die ersten Vorwahlen zu einem peinlichen Fehlstart, der es dem Präsidenten erlaubt, von seinem Amtsenthebungsverfahren abzulenken. Ginge es bloß um die 41 Delegierten, die in dem

Das Erste, Mittwoch, 5. Februar 2020, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD Morgenmagazin ...
7:05 Uhr, Norbert Walter-Borjans, SPD, Parteivorsitzender, Thema: Steuerentlastung Pressekontakt: Weitere Informationen unter www.ard-morgenmagazin.de Redaktion: Martin Hövel WDR Kommunikation, wdrpressedesk@wdr.de, Tel. 0221 220 7100 Agentur Ulrike Boldt, Tel. 0172 - 2439200 Weiteres Mate


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z