Uniper setzt auf Rückendeckung von Großaktionär Fortum
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finnischen Großaktionärs Fortum für seine Strategie beim Kohleausstieg sicher.
"Fortum steht zu Datteln 4, es gibt eine konstruktive Zusammenarbeit", sagte er
der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Montagausgabe). Uniper hatte sich
bereit erklärt, alle anderen Steinkohlekraftwerke bis 2026 abzuschalten, damit
das umstrittene Großkraftwerk Datteln 4 im Sommer ans Netz gehen kann. Zugleich
zeigte Schierenbeck Verständnis für die Ängste seiner Mitarbeiter vor einer
Zerschlagung des Konzerns durch die Finnen. "Unsere Arbeitnehmer wollen Klarheit
haben, das verstehe ich gut. Von Fortum gibt es die Aussage, in den kommenden
zwei Jahren keinen Beherrschungsvertrag anzustreben, aber keine schriftliche
Vereinbarung darüber, kein Investoren-Agreement", sagte er der WAZ. Zum EU-Ziel,
bis 2050 klimaneutral zu sein, wollte sich Uniper-Chef Schierenbeck nicht
ausdrücklich bekennen. "Unsere Strategie lautet, unseren CO2-Ausstoß möglichst
kontinuierlich zu senken, dafür tun wir alles, was machbar ist. Ich halte aber
nichts von Versprechen, deren Einlösung in weiter Ferne liegt. Ob wir 2050 oder
2060 völlig klimaneutral sein werden, kann niemand vorhersehen."
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Datum: 17.02.2020 - 05:00 Uhr
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