Kommentar: Handlungsfähigkeit der Städte gewährleisten

Kommentar: Handlungsfähigkeit der Städte gewährleisten

ID: 1804327
(ots) - Von Tag zu Tag wird deutlicher, welch massiven Domino-Effekt die Corona-Pandemie ausgelöst hat. Mit einem beispiellosen Hilfspaket müssen Bund und Länder nun der Wirtschaft beispringen. Die Antragswelle auf Kurzarbeit aus allen Branchen wird die Rücklage der Bundesagentur für Arbeit schrumpfen lassen. Und da ist es nicht verwunderlich, wenn nun auch die Kommunen ihre Hände heben und auf die drohenden finanziellen Folgen der Krise hinweisen und einen Schutzschirm verlangen. Natürlich gibt es bei den Städten schwarze Schafe, die sich durch eine fehlgeleitete Ausgabenpolitik schon vor Ausbruch von Corona in die finanzielle Sackgasse manövriert haben. Die Frage muss gestattet sein, ob man einer Stadt beispringen muss, die sich ein Multimillionen-Euro-Einkaufszentrum auf die grüne Wiese setzt und sich dann wundert, dass ihre Innenstadt ausblutet. Allerdings gehört zur Wahrheit, dass den Städten und Gemeinden in den vergangenen Jahren immer weitere Aufgaben im Sozialen übertragen wurden, ohne sie dafür ausreichend finanziell auszustatten. Unsere Gesellschaft braucht handlungsfähige Kommunen. Wir müssen uns weiterhin Bibliotheken, Theater und Museen leisten. Städte müssen Geld für die Förderung und Ansiedlung neuer Unternehmen in die Hand nehmen können. Sie müssen für die schwächsten Glieder der Gesellschaft sorgen können. Ähnlich wie die Wirtschaft, die nun berechtigterweise in einer unverschuldeten Situation am Leben gehalten wird, müssen auch unsere Kommunen die Krise überleben und ab dem ersten Tag nach deren Ende wieder in vollem Umfang handlungsfähig sein. Dafür müssen sie finanzielle Hilfe bekommen, ohne jedoch die Verschwender aus ihrer Verantwortung zu lassen.

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2627

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/30621/4557765
OTS: Rheinische Post

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell


Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Kommentar: Der verfrühte Ausstieg als größtes Risiko Kölner Oberbürgermeisterin lehnt einseitige Isolierung der Risikogruppen in der Coronakrise ab Henriette Reker: Zynisch und falsch ¬- Warnung vor einer Spaltung der Gesellschaft
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.03.2020 - 19:56 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1804327
Anzahl Zeichen: 2015

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 541 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kommentar: Handlungsfähigkeit der Städte gewährleisten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...

Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich n ...

Alle Meldungen von Rheinische Post


 

Werbung



Facebook

Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z