Corona-Krise: Debatte um Lockerungen kommt zu früh - welche Signale NRW braucht (und welche nicht)
ID: 1804783
Das ist auch bitter nötig. Corona hat die Wirtschaft hart getroffen. Allein am Niederrhein wird von einem von volkswirtschaftlichen Schaden von 250 bis 600 Millionen Euro ausgegangen, wohlgemerkt: pro Woche. Gerade für die kleinen Betriebe und Solo-Selbstständige wird schnell die Luft dünn. Wichtig ist, dass die Soforthilfe nun auch tatsächlich rasch fließt. Schon der Bewilligungsbescheid dürfte Gespräche mit Banken und Vermietern aber immens erleichtern.
Hinter den schnellen Bewilligungen steckt ein personeller Kraftakt der Landesverwaltung, auch IT-mäßig wurde sehr gute Arbeit geleistet. Respekt! Danke an die Mitarbeiter, die Sonderschichten geschoben haben!
Fraglich ist indes, ob das Land in der Corona-Krise solche Signale braucht, wie sie der Ministerpräsident mit seinem Gerede über Lockerungen setzt. Während die Infektionszahlen weiter steigen, sich aus einer Abschwächung noch kein Trend lesen lässt, die Zahl der Todesfälle auch in NRW weiter steigt, 300 Menschen (Stand: Freitag) auf Intensivstationen um ihr Leben kämpfen, da bedient Armin Laschet (CDU) mit wolkigen Worten die allzu verständliche Sehnsucht nach einem Ende der allgemeinen Einschränkungen. Ein verantwortungsloser Versuch, politisch Punkte zu machen.
Laschet muss zum gegenwärtigen Zeitpunkt aufpassen, keine Erwartungen zu wecken, die er nicht erfüllen kann. Noch ist kein stabiler Rückgang des Infektionsgeschehen in Sicht. Nicht umsonst warnt der Präsident des Robert-Koch-Institutes an diesem Wochenende, dass die Klinikkapazität auch in Deutschland nicht ausreichen könnte. Es können noch ganz bittere Tage und Wochen kommen.
Pressekontakt:
Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
NRW-Redaktion
Telefon: 0201/8042787
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/58972/4559286
OTS: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
Original-Content von: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.03.2020 - 20:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1804783
Anzahl Zeichen: 2441
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 876 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Corona-Krise: Debatte um Lockerungen kommt zu früh - welche Signale NRW braucht (und welche nicht)"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Ermittlungsverfahren gegen Polizisten wegen mutmaßlich unzulässiger Gewaltausübung in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Das geht aus einer Antwort des NRW-Justizministeriums auf eine Anfrage der Neue Ruhr/Neue Rhein-Zeitung (NRZ, Freitagsausgabe und o
Seine Mission heißt: Ausgleich / NRZ-Kommentar von Jan Jessen zur Wahl des New Yorker Bürgermeisters ...
Ein erst 34-jähriger in Uganda geborener Sohn indischer Eltern wird in den kommenden Jahren als Bürgermeister die Geschicke der Metropole New York leiten. Zohran Mamdani, Muslim und erst seit sieben Jahren US-Bürger, hat eine Aufsteigergeschichte geschrieben, wie sie wohl nur in den USA möglich
NRZ: Zahl der freiwilligen Ausreisen von Asylbewerbern aus NRW ist deutlich gestiegen ...
Die Zahl der freiwilligen Rückkehrer aus Nordrhein-Westfalen ist in diesem Jahr deutlich gestiegen. Das geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ) hervor. Zwischen Januar und Oktober 2025 haben 2.122 Asylbewerberinnen und Asylbewerber das Land fr
Weitere Mitteilungen von Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
"Eine starke Stimme für die Nächstenliebe"/ Präses Schwaetzer gratuliert Bedford-Strohm zum 60. Geburtstag ...
Zum 60. Geburtstag (30. März 2020) des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat die Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer, die Glückwünsche der Synode der EKD übermittelt und sich für die Zusammenarbeit bedankt. "Heinr
Bericht der Rentenkommission: Raus aus der Riester-Tristesse / Kommentar von Bernhard Walker ...
Außer Schweigen hat die Große Koalition in puncto Alterssicherung nach 2025 nichts zu bieten. Ihre Rentenpolitik erschöpft sich bisher darin, teure Extra-Ausgaben wie die Mütterrente, die Rente mit 63 oder die missglückte Grundrente zu beschließen. Wie es nach 2025 weitergeht, sagt sie nicht.
Luczak: Fall adidas - Missbrauch beim Kündigungsausschluss verhindern ...
Unsolidarisches Verhalten dürfen wir nicht hinnehmen Der adidas-Konzern hat gestern mitgeteilt, dass er die Mietzahlungen für alle seine Ladengeschäfte für drei Monate aussetzt. Grundlage dafür ist Art. 5 § 2 des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz-
Korrektur: phoenix unter den linden: Corona - der Status quo, Montag, 30. März 2020, 15.15 ...
Es folgt die korrigierte Fassung der Meldung vom 27.03.2020 - 12:55 Uhr. Die Sendeuhrzeit (siehe Überschrift) wurde von 22:15 Uhr auf 15:15 Uhr verschoben. Eine Woche nach der Einführung der weitgehenden bundesweiten Ausgangsbeschränkungen wartet das Land gespannt auf eine erste Bilanz: Wo steht




