Weiß: Kurzarbeitergeld vermeidet Arbeitslosigkeit
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Die Anzeigen von Kurzarbeit sind dramatisch angestiegen. Dazu erklärt der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß:
"Heute stellt die Bundesagentur für Arbeit ihre Arbeitsmarktzahlen vor. Es ist kein Geheimnis, dass die Anzahl der in Kurzarbeit befindlichen Beschäftigten in jüngster Zeit dramatisch angestiegen ist. Die aktuellen Zahlen werden aber noch nicht das gesamte Ausmaß der Auswirkungen der Corona-Krise auf dem deutschen Arbeitsmarkt zeigen. Wir rechnen wegen der Pandemie für das laufende Jahr 2020 mit deutlich mehr Kurzarbeitern als in der Finanzkrise im Jahre 2009.
Dieser rasante Anstieg stellt die Bundesagentur für Arbeit vor große Herausforderungen: In kürzester Zeit müssen Beschäftigte geschult und Anträge zeitnah bearbeitet werden. Und die Bundesagentur für Arbeit hat reagiert: Die Kapazitäten zur Bearbeitung der Kurzarbeitergeldanträge wurden unverzüglich hochgefahren. Dafür verdient die Bundesagentur für Arbeit mit ihren vielen tausend Beschäftigten große Anerkennung und unseren Dank!
Wir haben mit dem Kurzarbeitergeld ein einzigartiges arbeitsmarktpolitisches Instrument, das hilft, Arbeitslosigkeit zu vermeiden, um diese schwere Krise zu bewältigen.
Mit einer Rücklage bei der Bundesagentur für Arbeit in Höhe von rund 26 Milliarden Euro sind wir gut aufgestellt. Die verantwortungsvolle Arbeitsmarktpolitik der letzten Jahre zahlt sich jetzt aus: Als CDU/CSU-Bundestagsfraktion haben wir für das richtige Gleichgewicht zwischen der Entlastung der Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei gleichzeitigem Aufbau einer ausreichenden Rücklage bei der Bundesagentur für Arbeit gesorgt.
Diese Rücklage ist das Fundament für den deutschen Arbeitsmarkt zur Bewältigung der Corona-Krise und der Vermeidung von Massenarbeitslosigkeit."
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Datum: 31.03.2020 - 11:03 Uhr
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