bpa legt Selbsthilfeprogramm zur Beschaffung von Schutzausrüstung auf / Onlineshop für Mitglieder eingerichtet
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Der bpa-Präsident: "Wir rechnen mit einer täglichen Zunahme an Covid-19-Infektionen, mit denen unsere stationären Einrichtungen und ambulanten Dienste konfrontiert sein werden. Dafür benötigen wir geeignete Schutzkleidung in ausreichender Menge, die es in ganz Europa nach wie vor nicht gibt. Und nachdem auch die Vereinigten Staaten von Amerika als Käufer in den Markt eingetreten sind und mittlerweile auch Rohstoffe knapp werden, bleibt die Versorgungslage voraussichtlich auf Wochen schwierig."
In einer Nothilfeaktion sei es gelungen, so Meurer, einige hunderttausend Schutzmasken zu erwerben und diese vorrangig an die Einrichtungen zu verteilen, bei denen bereits Corona-Infektionen aufgetreten seien. Mittlerweile seien insgesamt vier Millionen Schutzmasken vom Typ FFP2 und einfache Mund-Nasen-Schutzmasken für die Mitglieder beim bpa eingetroffen. Die weitere Beschaffung von Schutzmasken, -kitteln und -brillen laufe auf Hochtouren.
Meurer informiert darüber, dass der bpa einen Onlineshop eingerichtet habe, über den die Mitgliedseinrichtungen schnell und unkompliziert Schutzkleidung bestellen können. "Wir freuen uns und danken dem GKV-Spitzenverband und dem Verband der Ersatzkassen, die mit Zustimmung des Bundesgesundheitsministeriums ein bürokratiearmes Kostenabrechnungsverfahren für die Schutzmaterialien zugesagt haben", so der bpa-Präsident.
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 11.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 335.000 Arbeitsplätze und circa 25.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Die Investitionen in die pflegerische Infrastruktur liegen bei etwa 26,6 Milliarden Euro.
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Datum: 14.04.2020 - 13:00 Uhr
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