Guttenberg: Wer zweimal lügt, dem glaubt man erst recht nicht
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Guttenberg: Wer zweimal lügt, dem glaubt man erst recht nicht
"Es sieht so aus, dass zu Guttenberg gleich zwei Mal gelogen hat: Ihm wurden keine Akten und Informationen vorenthalten. Und es gab nicht den Hauch neuer Informationen, als er seine Wertung des Bombenangriffes von "angemessen" in "nicht angemessen" änderte", so Jan van Aken zum gestrigen Kundus-Untersuchungsausschuss. Der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:
"Herr zu Guttenberg ist ein Wendehals, der seine Meinung beliebig ändert, je nach dem, wo der Zeitgeist ihn gerade hinspült. Dabei opfert er kaltschnäuzig auch Mitarbeiter und verbreitet hinterher darüber offensichtliche Unwahrheiten."
Als Ergebnis der bisherigen Vernehmungen des Untersuchungssausschusses fasst Jan van Aken zusammen:
"Wir wissen jetzt, dass die Bundesregierung vom ersten Tag an Informationen über zivile Opfer hatte und trotzdem tagelang darüber gelogen hat. Und wir wissen, dass schon drei Tage nach dem Bombenangriff gezielt vertuscht und den Soldaten sogar ein Maulkorb verordnet wurde."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 19.03.2010 - 13:47 Uhr
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