"neues deutschland": Polizei registriert 137 rechtsextreme Vorfälle in Berlin-Neukölln
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Die Linkspartei-Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus, Anne Helm, die in der Vergangenheit selber Ziel von Ausspähungen durch Neonazis war, sprach von einem "Revierverhalten" der Rechtsextremisten. "Viele Menschen fühlen sich durch die Hakenkreuzschmierereien bedroht. Das erzeugt eine Stimmung, die als Einschüchterung wahrgenommen wird", so Helm zu "nd". Die Ermittlungen der Besonderen Aufbauorganisation Fokus (BAO) der Polizei zu den rechten Strukturen in Berlin-Neukölln kritisierte Helm gegenüber dem Blatt. So sei bei der Auswertung der Daten und Vorkommnisse zu wenig nach Verbindungen zu anderen rechtsextremen Straftaten andernorts gesucht worden. Etwa zu Brandanschlägen auf Asylunterkünfte. Helm: "Gezielte Abgleiche hätten stattfinden müssen, wenn man sich ein Bild von den rechtsterroristischen Strukturen im Bezirk machen will."
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Datum: 30.06.2020 - 11:38 Uhr
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