"nd.DieWoche" (Samstagausgabe der Tageszeitung "neues deutschland"): Entwürdigender Voyeurismus - Kommentar zum Verbot von "Upskirting"
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Was ein solches Gesetz über die Symbolwirkung hinaus bringen kann, zeigt ein Blick nach Großbritannien: Dort sind seit dem Verbot von "Upskirting" etliche nachträgliche Strafanzeigen bei Polizeistationen eingegangen. Nach Hinweisen stellte die Polizei mehrere Täter, auf deren Handys Hunderte Upskirt-Fotos gespeichert waren. Darauf identifizierte man auch Schulkinder und eine 70-jährige Frau. Viele hatten nicht einmal bemerkt, dass sie fotografiert worden waren.
"Upskirting" ist kein banaler Streich irgendwelcher Halbstarker, sondern ein massenhaft begangener Eingriff in die Privatsphäre: Wer bei Google nach dem Begriff sucht, findet 125 Millionen Seiten mit Bildern von Frauen, die gegen ihren Willen in der U-Bahn, im Café oder im Fahrstuhl fotografiert wurden.
Eine ganz andere, aber nicht weniger abscheuliche Form des Voyeurismus ist das Filmen von Unfällen und verunglückten Personen. Diese Aufnahmen landeten in der Vergangenheit nicht nur im Netz - auch Boulevardmedien brachten die Bilder. Das ist nun auch endlich verboten.
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Datum: 03.07.2020 - 17:50 Uhr
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