Erdüberlastungstag - ALBA Group fordert gesetzliche Mindestquote für Rezyklat-Einsatz
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Anlässlich des Erdüberlastungstages am kommenden Samstag, 22. August 2020, fordert die ALBA Group, einer der führenden Recyclingdienstleister und Rohstoffversorger weltweit, die Einführung einer gesetzlichen Mindestquote für den Rezyklat-Einsatz. Mit Blick auf die im Juli gestartete deutsche EU-Ratspräsidentschaft sei die Politik gefordert, sich stärker für Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft zu engagieren.
"Der Erdüberlastungstag muss uns bewusst machen, dass unser aktueller Umgang mit den natürlichen Ressourcen so auf Dauer nicht fortgeführt werden kann", sagt Dr. Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der ALBA Group . "Es ist deshalb unerlässlich, unsere lineare Wirtschaft umzubauen in eine Kreislaufwirtschaft. Wir fordern von der Politik ein bestimmteres und zügigeres Handeln, um das Recycling und das Schließen von Stoffkreisläufen voranzutreiben. Ein wichtiger Schritt wäre eine verpflichtende Einsatzquote für Rezyklate. Die bisherigen Anreize haben nicht ausgereicht, um einen funktionierenden Recyclingrohstoffmarkt zu schaffen. Viel zu wenige Hersteller setzen derzeit Rezyklate ein. Nun ist die Politik am Zug: Sie muss den European Green Deal ernst nehmen und im Sinne des Klima- und Ressourcenschutzes mutig vorangehen."
"Wir hoffen, dass Deutschland die Ratspräsidentschaft der EU auch für eine Stärkung der europäischen Kreislaufwirtschaft nutzt", so Schweitzer weiter. "Denn mit Kreislaufwirtschaft kann Politik den Klima- und Ressourcenschutz voranbringen, ohne die Bürgerinnen und Bürger zu bevormunden oder abzukassieren. Und vor allem: Wiederverwendung und Recycling werden von den Bürgerinnen und Bürgern positiv bewertet und aktiv unterstützt."
Der internationale Erdüberlastungstag ("Earth Overshoot Day") erinnert daran, dass der Erde deutlich mehr Ressourcen entnommen werden als innerhalb derselben Zeit auf natürliche Weise nachwachsen können. Das jeweilige Datum wird jährlich auf Initiative der Nachhaltigkeitsorganisation Global Footprint Network berechnet.
Allein die ALBA Group konnte im Jahr 2018 durch die Kreislaufführung von 5,6 Millionen Tonnen Wertstoffen 4,4 Millionen Tonnen Treibhausgase einsparen. Das entspricht dem Klimaschutzeffekt eines über 441.000 Hektar großen Mischwalds, vergleichbar mit einer Fläche doppelt so groß wie das Saarland, und einem Prozent der bundesdeutschen Treibhausgaseinsparungen. Das Fraunhofer-Institut UMSICHT erhebt diese Daten jährlich im Auftrag der ALBA Group und veröffentlicht sie in der Studie "resources SAVED by recycling".
Über die ALBA Group:
Die ALBA Group ist mit ihren beiden Marken ALBA und Interseroh in Deutschland und Europa sowie in Asien aktiv. Im Jahr 2019 erwirtschafteten ihre Geschäftsbereiche einen Umsatz von 2,0 Milliarden Euro und beschäftigten insgesamt rund 8.800 Mitarbeiter. Damit ist die ALBA Group einer der führenden Recycling- und Umweltdienstleister sowie Rohstoffversorger weltweit. Durch die Recyclingaktivitäten der ALBA Group konnten allein im Jahr 2018 4,4 Millionen Tonnen Treibhausgase im Vergleich zur Primärproduktion und 31,9 Millionen Tonnen Primärrohstoffe eingespart werden.
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Datum: 20.08.2020 - 10:00 Uhr
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