FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg in phoenix persönlich - zu Gast bei Michael Krons - 18. September 2020, 18.00 Uhr
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In der Sendung "phoenix persönlich" äußert sich FDP-Politikerin Linda Teuteberg zu Ihrem Engagement bei den Liberalen, über die Malaise der FDP, über Klimaschutz und über die Flüchtlingsfrage.
Was Moria angehe sei ganz klar, "dass wir helfen müssen", sagt Linda Teuteberg, migrationspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion. In den Auffanglagern müssten menschenwürdige Zustände herrschen, akute Hilfe durch das Technische Hilfswerk (THW), mit Hilfslieferungen sei notwendig. Allerdings müsse auch klar sein, dass "Politik nicht immer von Tag zu Tag, irgendwelche Einzellösungen und Alleingänge machen kann, sondern dass wir verlässliche Regeln brauchen, wie unser Asylrecht aussieht sowohl in Deutschland als auch in Europa", so Teuteberg weiter. Sie kritisiert die "hochmoralisierte" Debatte und macht deutlich, "dass z. B. eine mutmaßliche Brandstiftung kein Freifahrtschein unabhängig von Asylgründen ist, sondern wir brauchen faire Asylprüfungen und menschenwürdige Unterbringungen. Und dann muss auf europäischer Ebene gesprochen werden, und das ist eben nicht Sache von Landes- und Kommunalpolitikern, wenn uns wirklich an einer europäischen Lösung liegt."
Sie habe erfahren, dass "Sozialismus Problem und nicht Lösung ist", erklärt die gebürtige Brandenburgerin Linda Teuteberg auf die Frage, warum sie sich für die FDP entschieden habe. Weder "Fragen des Umweltschutzes" noch die "Frage von Wohnungsmangel" seien mit den "Mitteln der Planwirtschaft" gelöst worden. "Planwirtschaft ist in der Regel Teil des Problems und nicht der Lösung. Das leitet mich auch bei heutigen politischen Fragen, dass wir Klimaschutz und manches Andere mit und nicht gegen marktwirtschaftliche Prinzipien erreichen müssen."
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Datum: 17.09.2020 - 15:30 Uhr
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