Theologen attackieren Kardinal Woelki: Autoritäres Gebären und kirchenspalterische Tendenzen
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Dagegen werfen die Theologen dem Kardinal nun autoritäres Gebaren vor. "Dass Autoritätsargumente die schwächsten sind, lässt sich schon bei Aristoteles nachlesen", schreiben sie. Zwar spiele das Lehramt in der katholischen Kirche eine wichtige Rolle. "Es darf aber nicht spalten, sondern soll der Einheit der Kirche, der Wahrheit des Glaubens und der Freiheit der Menschen dienen. Erst lernen, dann lehren - das muss die Devise sein." Ein offenes Gespräch "kritikresistenter Bischöfe" mit den Gläubigen, mit Diözesan- und Priesterräten täte schon gut. "Echte Beratung und Beteiligung wären noch besser. Auch mit den theologischen Fakultäten und Instituten vor Ort."
Auch die Theologie müsse sich kritischen Einwänden stellen. "Eines geht aber nicht: dass sie als inkompetent von solchen bezeichnet wird, die Qualität fordern, sich selbst aber nicht der Anstrengung argumentativer Überzeugung unterziehen."
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Datum: 19.09.2020 - 17:40 Uhr
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