Ostermarschierer haben Recht: Bundeswehr unverzüglich aus Afghanistan abziehen

Ostermarschierer haben Recht: Bundeswehr unverzüglich aus Afghanistan abziehen

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Ostermarschierer haben Recht: Bundeswehr unverzüglich aus Afghanistan abziehen



(pressrelations) -
"Die Ostermarschierer haben Recht - die Bundeswehr muss unverzüglich aus Afghanistan abgezogen werden", erklärt Christine Buchholz, friedenspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. "Es ist offensichtlich, dass die Bundeswehr als Teil der NATO-Besatzung wahrgenommen wird. Die neue Kriegsstrategie der NATO-Truppen ist ein hochgefährlicher Irrweg. Sie bedeutet eine weitere Verschärfung der Kämpfe, noch mehr Tote auf allen Seiten und unter der Zivilbevölkerung und keinerlei Aussicht auf ein gutes Ende. Der zivile Aufbau kommt unter die Räder des Krieges." Buchholz weiter:

"Vor 50 Jahren fand der erste Ostermarsch statt. Zu der atomaren Bedrohung, die vor 50 Jahren den Anlass für die Demonstration der Friedensbewegung gab, sind inzwischen weltweite Kampfeinsätze der Bundeswehr wie in Afghanistan gekommen.

Zehntausende Demonstrantinnen und Demonstranten auf 89 Ostermärschen im gesamten Bundesgebiet forderten die Beendigung des Bundeswehreinsatzes am Hindukusch. Sie gedachten der drei toten Soldaten, der von der Bundeswehr irrtümlich getöteten sechs afghanischen Soldaten und der über 140 am 4. September 2009 bei Kundus auf Befehl der Bundeswehr getöteten Afghanen.

Die Abgeordneten der Linksfraktion und zahlreiche Mitglieder der LINKEN beteiligten sich bundesweit an den Aktionen."


F. d. R. Hendrik Thalheim

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Datum: 06.04.2010 - 11:47 Uhr
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