Kardinal Woelki wegen Vertuschungsvorwürfen immer stärker unter Druck - Ex-Missbrauchsbeauftragte weist Darstellung des Kölner Erzbischofs vehement zurück
ID: 1869866
"Bestürzt" und fassungslos" zeigte sich die 74-Jährige, deren Engagement für Missbrauchsopfer Woelki 2017 mit einem päpstlichen Orden gewürdigt hatte, dass der Kardinal nun dem Opfer und ihr die Schuld für sein Nicht-Handeln im Fall O. gebe. Woelkis Verhalten komme ihr vor "wie ein verzweifelter Rettungsversuch auf dem Rücken des Betroffenen und zu Lasten Dritter."
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) kritisierte Woelkis Vorgehen bei der Aufklärung des Missbrauchsskandals im Erzbistum. "Alle Fälle von sexualisierter Gewalt in der Kirche müssen schnellstmöglich ans Tageslicht gebracht werden und da, wo es möglich ist, auch strafrechtlich verfolgt werden", sagte Reker dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Die Kirche, die eine moralische Botschaft in die Welt sendet, muss sich natürlich auch selbst an diese halten", so Reker weiter.
Im Fall O. hatte Woelki nach Sichtung der Personalunterlagen im Jahr 2015 entschieden, keine Untersuchung einzuleiten und keine Meldung nach Rom zu machen, was nach Ansicht von Kirchenrechtlern seine Pflicht gewesen wäre. Woelki sieht sich deshalb dem Vorwurf der Vertuschung ausgesetzt. Er hat den Papst um Prüfung gebeten.
Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 2080
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/66749/4796065
OTS: Kölner Stadt-Anzeiger
Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.12.2020 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1869866
Anzahl Zeichen: 2426
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Köln.
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 650 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kardinal Woelki wegen Vertuschungsvorwürfen immer stärker unter Druck - Ex-Missbrauchsbeauftragte weist Darstellung des Kölner Erzbischofs vehement zurück"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
K (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Musikerin und Model Sarah Bora leidet bis heute unter den Folgen ihrer früheren Beziehung, in der sie jahrelang psychischer und körperlicher Gewalt ausgesetzt war. "Ich fühle mich in keinem Zuhause sicher", sagt sie im Podcast "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeiger&qu
Deutsch-Iraner nach Schüssen auf Essener Synagoge festgenommen - Vorwurf: Anstiftung zum Anschlag ...
Nach den Schüssen an der Alten Synagoge in Essen ist ein Mann festgenommen worden. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe) berichtet, handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen Deutsch-Iraner. Ihm wird die Anstiftung zu einem Anschlag vorgeworfen. Nach Informationen der Z
Evangelischer Präses sagt ökumenische Adventsvesper mit Woelki ab - Sorge vor "Überlagerung" durch innerkatholische Auseinandersetzungen ...
Wegen der anhaltenden Auseinandersetzungen um den Kölner Kardinal Rainer Woelki hat der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, die traditionelle ökumenische Vesper zum Advent kurzfristig abgesagt. "Der Gottesdienst am Anfang des Advents wird durch die Ereignisse im
Weitere Mitteilungen von K
Paketabgabe: Ein guter Vorschlag / Kommentar von Wolfgang Mulke ...
Es wird Zeit für ein paar Regeln, um die Profiteure der virtuellen Geschäftsmodelle angemessen an den von ihnen verursachten Verwerfungen zu beteiligen. Die Union will Paketlieferungen mit einer Abgabe belegen. Mit den Einnahmen daraus könnten die Innenstädte wieder belebt werden, etwa durch den
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Corona/Grenzschließungen ...
Grenzen zu schließen hat in einem auf Freiheit angelegten Europa viele Nachteile. Was heute Großbritannien trifft, kann morgen für ein anderes Land gelten. Gleichwohl kann die Maßnahme ebenso notwendig werden, wie das Schließen von Schulen und Geschäften. Ob die Grenzen dabei um Nationen, um L
Reul: Mehr Polizei an Silvester, um Partys zu verhindern - "Notfalls auch im privaten Raum einmischen" ...
NRW-Innenminister Herbert Reul will Partys an Silvester mit einem großen Polizeiaufgebot verhindern. "Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass es extensive Ausschreitungen geben kann. Deswegen wird die Polizei an Silvester sehr präsent sein", sagte der CDU-Politiker dem "Kölner Sta
Reul: Supervisionen sollen NRW-Polizei gegen rechte Parolen immunisieren ...
NRW-Innenminister Herbert Reul will Supervisionen einsetzen, um Polizisten in Problemstadtteilen gegen rechte Parolen zu immunisieren. "Wir wollen Polizisten, die im täglichen Einsatz besondere Herausforderungen meistern müssen, besser unterstützen", sagte der CDU-Politiker dem "KÃ




