FIR-Benchmarking-Studie Subscription-Business abgeschlossen
Konsortium ermittelt Erfolgsprinzipien industrieller As-a-Service-Modelle
Insbesondere die traditionsreiche Branche des Maschinen- und Anlagenbaus versucht seit einiger Zeit, ihre auf den Einmalverkauf ausgerichteten Erlösmodelle in Geschäftsmodelle mit wiederkehrenden Erträgen, etwa ergänzende Services, zu überführen. Hier sind höhere Margen zu erwirtschaften als im klassischen Produktgeschäft, das heute in vielen Bereichen stagniert. In dieser Situation eröffnen Subscription-Geschäftsmodelle produzierenden Unternehmen Potenziale, indem sie Ertrag und Wachstum mit Bestandskunden ermöglichen. Mit den Ergebnissen der jetzt abgeschlossenen Studie gibt das FIR produzierenden Unternehmen praxisrelevante Impulse für den Aufbau eines nachhaltig erfolgreichen Business zur Sicherung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit.
Zentrales Element des Projekts bildete ein Benchmarking, das auf Basis eines Fragebogens vom FIR entwickelt wurde und Industrieunternehmen adressierte, die bereits Erfahrungen mit der Implementierung von Subscription-Geschäftsmodellen sammeln konnten. Die Kriterien und Schwerpunkte der Umfrage wurden vorab gemeinsam von allen beteiligten Konsortialpartnern festgelegt. Für das Konsortium besonders relevant waren dabei Themen wie die Gestaltung des Subscription-Angebots, die Klärung der Frage nach den passenden Kunden, die Datennutzung sowie der Umgang mit Risiken. Mit über 100 Rückmeldungen aus dem internationalen Umfeld konnte das FIR maßgebliche Erfolgsfaktoren sowie heute schon erfolgreich in die Praxis umgesetzte Subscription-Geschäftsmodelle identifizieren.
Fünf Unternehmen beeindruckten im Benchmarking mit besonders vielversprechenden Ansätzen. Im Rahmen von Vor-Ort-Besuchen erhielten sie die Gelegenheit, dem Konsortium ihre zukunftsweisenden Subscription-Geschäftsmodelle zu präsentieren. So überzeugten sie auf ganzer Linie und wurden dann auch auf dem 24. Aachener Dienstleistungsforum mit dem Successful-Practice-Award für ihre heute schon erfolgreich realisierten Lösungen ausgezeichnet. Über die Anerkennung freuten sich die Atlas Copco Holding GmbH, die DIEFFENBACHER GmbH Maschinen- und Anlagenbau, die SBB AG, die SKF Group sowie die Wärtsilä Corporation.
Erste Einblicke in die Erkenntnisse aus der Studie gab Dr. Jana Frank, Bereichsleiterin Dienstleistungsmanagement am FIR, ebenfalls auf dem 24. Aachener Dienstleistungsforum. Demnach gibt es sechs allgemeingültige Erfolgsprinzipien für Subscription-Modelle: die Kenntnis über individuelle, sich ständig ändernde Kundenbedürfnisse, der Initialstart mit standardisierten Produkten, die über die Zeit durch Software individualisiert werden, Risikobereitschaft als Leistungsversprechen, die Zusammenarbeit mit allen Akteuren im Business-Ökosystem, die optimale Integration des Kunden in die eigenen Prozesse zur Gewährleistung eines durchgängigen Austauschs und ein konsequentes Customer-Success-Management, das die Kundenzufriedenheit sowohl nach außen als auch innerhalb des Unternehmens in den Mittelpunkt stellt: Letztendlich ist der Kundenerfolg in einer Subscription immer auch der eigene Erfolg. Alle Ergebnisse der Studie sind in dem Expert-Paper ?Aachener Subscription-Business? zusammengefasst, das zum kostenlosen Download auf zur Verfügung steht.
Weitere Informationen: Subscription-Business am FIR, Expert-Paper ?Aachener Subscription-Business?
Das FIR ist eine gemeinnützige, branchenübergreifende Forschungs- und Ausbildungseinrichtung an der RWTH Aachen auf dem Gebiet der Betriebsorganisation, Informationslogistik und Unternehmens-IT mit dem Ziel, die organisationalen Grundlagen zu schaffen für das digital vernetzte industrielle Unternehmen der Zukunft.
Mit Erforschung und Transfer innovativer Lösungen leistet das FIR einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dies erfolgt in der geeigneten Infrastruktur zur experimentellen Organisationsforschung methodisch fundiert, wissenschaftlich rigoros und unter direkter Beteiligung von Experten aus der Wirtschaft. Im Zentrum der Betrachtung liegen die industriellen Verticals als Anwendungsfälle. Dies sind aktuell: Future Logistics, Smart Services und Smart Maintenance, Smart Commercial Buildings und Smart Mobility.
Das Institut begleitet Unternehmen, forscht, qualifiziert und lehrt in den Bereichen Dienstleistungsmanagement, Business-Transformation, Informationsmanagement und Produktionsmanagement. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen fördert das FIR die Forschung und Entwicklung zugunsten kleiner, mittlerer und großer Unternehmen.
Seit 2010 leitet der Geschäftsführer des FIR, Professor Volker Stich, zudem das Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus. Im Cluster Smart Logistik ermöglicht das FIR eine bisher einzigartige Form der Zusammenarbeit zwischen Vertretern aus Forschung und Industrie. Das FIR wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert, unterstützt als Johannes-Rau-Forschungsinstitut die Forschungsstrategie des Landes und beteiligt sich an den entsprechenden Landesclustern, um den Standort NRW zu stärken.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Das FIR ist eine gemeinnützige, branchenübergreifende Forschungs- und Ausbildungseinrichtung an der RWTH Aachen auf dem Gebiet der Betriebsorganisation, Informationslogistik und Unternehmens-IT mit dem Ziel, die organisationalen Grundlagen zu schaffen für das digital vernetzte industrielle Unternehmen der Zukunft.Mit Erforschung und Transfer innovativer Lösungen leistet das FIR einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dies erfolgt in der geeigneten Infrastruktur zur experimentellen Organisationsforschung methodisch fundiert, wissenschaftlich rigoros und unter direkter Beteiligung von Experten aus der Wirtschaft. Im Zentrum der Betrachtung liegen die industriellen Verticals als Anwendungsfälle. Dies sind aktuell: Future Logistics, Smart Services und Smart Maintenance, Smart Commercial Buildings und Smart Mobility.Das Institut begleitet Unternehmen, forscht, qualifiziert und lehrt in den Bereichen Dienstleistungsmanagement, Business-Transformation, Informationsmanagement und Produktionsmanagement. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen fördert das FIR die Forschung und Entwicklung zugunsten kleiner, mittlerer und großer Unternehmen.Seit 2010 leitet der Geschäftsführer des FIR, Professor Volker Stich, zudem das Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus. Im Cluster Smart Logistik ermöglicht das FIR eine bisher einzigartige Form der Zusammenarbeit zwischen Vertretern aus Forschung und Industrie. Das FIR wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert, unterstützt als Johannes-Rau-Forschungsinstitut die Forschungsstrategie des Landes und beteiligt sich an den entsprechenden Landesclustern, um den Standort NRW zu stärken.
Datum: 23.03.2021 - 14:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1891488
Anzahl Zeichen: 7134
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Aachen
Kategorie:
Forschung und Entwicklung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 400 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"FIR-Benchmarking-Studie Subscription-Business abgeschlossen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
FIR an der RWTH Aachen (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Wie lassen sich ERP, KI und digitale Prozesse in der produzierenden Industrie erfolgreich umsetzen? Antworten darauf liefert der CBA Aachen 2026 am 16. und 17. Juni in Aachen. Der herstellerneutrale Fachkongress des FIR an der RWTH Aachen und des Centers Integrated Business Applications (CIBA) bring
FIR-Geschäftsführer Prof. Wolfgang Boos an das WZL der RWTH Aachen berufen ...
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Boos, MBA, Geschäftsführer des FIR e. V. an der RWTH Aachen und Leiter des Clusters Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus, ist am vergangenen Freitag offiziell zum Professor und Direktor an das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen berufen worden. Er übernimmt dor
Elektromobilität: Zukunftssicherung für Automobilzulieferer im Strukturwandel ...
Das Whitepaper ‚Elektromobilität im Fokus: Strategien zur Zukunftssicherung in der Automobilzulieferindustrie‘ thematisiert die existenziellen Herausforderungen für Automobilzulieferer durch den Strukturwandel zur Elektromobilität und stellt Methoden zur Analyse der eigenen Transformationsr
Weitere Mitteilungen von FIR an der RWTH Aachen
Headhunting im Bildungssektor? Hamburger Agentur mit vielen Jahren Erfahrung für erfolgreiche Rekrutierung ...
Den perfekten Kandidaten/ die perfekte Kandidatin für eine Stelle zu finden ist oft nicht einfach. Dann unterstützen zum Beispiel Headhunter bei der Suche nach den passenden Bewerber*innen. Die Kontrast Personalberatung GmbH ist eine Headhunting Agentur mit Sitz in Hamburg. Schon seit ihrer Gründ
„Das bedarf sehr viel Trouble-Shooting“ ...
„Sehr viele Beispiele zeigen jüngst, dass beim Wechsel der UV-Quelle einfach nur die alte UV-Quelle, Quecksilberdampflampen unterschiedlichster Couleurs, durch LEDs ersetzt werden. Ein Tausch alt gegen neu funktioniert jedoch nicht ohne Weiteres“, erklärt Klaus Wammes, Geschäftsführer der Wa
ArtiMinds Robotics ist Partner des Forschungsprojekts ILIAS „Imitationslernen für physikalische Mensch-Roboter-Interaktion“ ...
Nach Angaben der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft leiden in Deutschland derzeit etwa 1,6 Millionen Menschen an Demenz. Aufgrund des demografischen Wandels steigt die Anzahl der Erkrankten stetig. Service-Roboter könnten die Betroffenen in ihrem Alltag z.B. beim Einkaufen und zu Hause unterstützten
SALD und TU/e entwickeln neue Atomtechnik ...
Das Startup SALD BV und die Eindhoven University of Technology (TU/e) arbeiten eng zusammen, um das Einsatzspektrum der "Spatial Atomic Layer Deposition" (SALD) zu verbreitern. Die Eindhoven University of Technology (TU/e) und das Startup SALD BV arbeiten zusammen an der Entwicklung kün




